Das Internet vergisst nichts!
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Kurierverlag
Unterallgäu, 02.12.2011 10:00 |
 Experten sprachen über die Gefahren des Internets. Foto: wk »Mein Kind online« - Informationsveranstaltung für Eltern
Kirchheim (wk): »Das Internet birgt Weisheiten und Bosheiten! Würden Sie Ihrem Kind dieses Buch zum Lesen geben?« - mit dieser Frage eröffnete der medienpädagogische Berater des Landkreises Unterallgäu, Manfred Neß einen Informationsabend, zu dem die Volksschule Kirchheim und die Katholische Erziehergemeinschaft (KEG) eingeladen hatten.
Knapp 60 Eltern und Erzieher nahmen das Angebot an, von Manfred Neß und Winfried Kohler, dem Jugendbeamten der Polizeiinspektion Mindelheim viele Informationen und auch rechtliche Aufklärung über die Risiken und Gefahren des Internets, wie Abzocke, Cybermobbing, Cyberbullying, Grooming oder Fishing zu bekommen.
Bei der Begrüßung machten Anton Sonntag, Rektor der Kirchheimer Schule wie auch Ursula Kiefersauer, als Vorsitzende der KEG auf die rasante Entwicklung im Netz aufmerksam. Die neue Medienwelt entwickelt sich zu einer zweiten Welt für die Kinder mit allen Risiken.
Das Prinzip heißt Augen auf!
Den Appell richteten die beiden Referenten an die Eltern, ihre Kinder im Internet zu begleiten, achtsam zu sein, Verhaltensänderungen zu beobachten und sich auch bewusst zu sein, dass der übermäßige Computerpielekonsum bei Schülern zu schlechteren Noten in Deutsch und Mathematik führt. Dies wurde wissenschaftlich von Prof. Pfeifer vom kriminologischen Institut in Niedersachsen nachgewiesen.
Auf die Frage von Eltern »Soll mein Kind zu Facebook?«, hatten die Referenten zwar die gute Nachricht, dass die Jugendlichen auf dieser Seite wirklich ehrlicher mit Daten umgehen können und zunehmend lernen, nicht zu viele persönliche Daten einzustellen, aber letztlich immer ihr Recht auf das eigene Bild verlieren. Hier beginne das Geschäft des amerikanischen Konzerns, Facebook. Die eingestellten Fotos würden abgegriffen und an andere Datenbanken weiterverkauft, auch das sollte der Nutzer wissen. |
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