B 17 und B 19: Feierlich für Verkehr freigegeben

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Innenminister Joachim Herrmann gab in einem feierlichen Akt die B 17 frei.

Immenstadt/Landsberg - Im Oberallgäu und im Landkreis Landsberg am Lech sind zwei Bundesstraßen für den Verkehr freigegeben worden: Die B 17 und B 19 sind ab jetzt befahrbar.

„Unser Ziel ist es, den Verkehr auf gut ausgebauten, verkehrssicheren Achsen zu bündeln und das nachgeordnete Straßennetz dadurch zu entlasten“, sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) nach Ministeriumsangaben.

Im Allgäu wurde der letzte Abschnitt der ausgebauten Bundesstraße 19 zwischen Immenstadt und Kempten fertiggestellt. Wie das Ministerium mitteilte, bezeichnete Herrmann die B 19 als die Hauptschlagader des südlichen Landkreises Oberallgäu. Die Verkehrsbelastung auf der vor dem Ausbau zum Teil nur sieben Meter breiten Bundesstraße sei zuletzt auf durchschnittlich 20 000 Fahrzeuge pro Tag angestiegen. “Mit der heutigen Verkehrsfreigabe beseitigen wir ein jahrzehntelanges Nadelöhr.“ Die Gesamtkosten für den Ausbau der B 19 belaufen sich auf rund 100 Millionen Euro.

Nach rund vierjähriger Bauzeit sind am Donnerstag auch die Ortsumgehungen von Landsberg am Lech und Kaufering für den Verkehr freigegeben worden. Mit der auf rund zwölf Kilometern vierspurig ausgebauten B 17 entsteht laut Herrmann eine hervorragende Verbindung zwischen den Autobahnen 96 und 8. In die insgesamt 15,5 Kilometer langen Ortsumgehungen von Landsberg und Kaufering hat der Bund 70 Millionen Euro investiert.

Von den neuen Ortsumfahrungen im Landkreis Landsberg am Lech und der ausgebauten B 19 im Oberallgäu würden sowohl Anwohner als auch Autofahrer profitieren, sagte Karin Roth (SPD), Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, den Angaben zufolge.

dpa

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