Jahn Regensburg zittert lange beim 3:1 - Vorfreude auf Pokal

Erik Wekesser gegen Sebastian Stolze
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Regensburgs Erik Wekesser (l) und Hannovers Sebastian Stolze kämpfen um den Ball.

Jahn Regensburg bleibt in der 2. Fußball-Bundesliga an Tabellenführer St. Pauli dran. Beim 3:1 gegen Hannover müssen die Oberpfälzer aber lange Zittern. Ein Bonusspiel steht in dieser Woche an.

Regensburg - Der SSV Jahn Regensburg behauptet sich in der Spitzengruppe der 2. Fußball-Bundesliga. Nach zuletzt zwei Unentschieden bejubelten die Oberpfälzer am Sonntag zu Hause beim 3:1 (2:0) gegen Hannover 96 wieder einen Sieg. Sarpreet Singh (17. Minute) und Carlo Boukhalfa (22.) sorgten für die Regensburger Pausenführung. Der eingewechselte Sebastian Kerk bescherte den 8462 Zuschauern mit dem 1:2 eine spannende Schlussphase (54.) - bis Joël Zwarts mit einem Konter in der Nachspielzeit alles zugunsten des Tabellenzweiten klarmachte.

„Wir haben die ersten zehn Minuten gebraucht, um ins Spiel zu kommen. Ab dem 1:0 haben wir das Zepter komplett in die Hand genommen. Wir müssten eigentlich mit einer höheren Führung in die Kabine gehen“, sagte Trainer Mersad Selimbegovic. „Nach dem Anschlusstreffer waren sie drauf und dran den Ausgleich zu erzielen. Nach der Einwechslung von Zwarts konnten wir die Bälle wieder besser festmachen.“

Bevor es am kommenden Wochenende beim FC Ingolstadt in der Liga weitergeht, steht erst einmal ein K.o.-Duell an. Am Mittwoch sind die Regensburger in der 2. Runde des DFB-Pokals Gastgeber für Hansa Rostock.

Die Einstimmung auf das Pokalspiel begann vielversprechend. Die erste Hälfte ging insgesamt an den Jahn, der durch Bayern-Leihgabe Singh nach Doppelpass mit Benedikt Saller in Führung ging. Kurios war das 2:0: Nach einem missglückten Klärungsversuch hoch in den Regensburger Himmel bedrängte Boukhalfa 96-Keeper Martin Hansen hart und schaffte es irgendwie, den fallenden Ball im Tor unterzubringen. Der Video-Assistent bewertete den Zweikampf auch nicht als Foul.

Vor allem durch die Hereinnahme des Ex-Regensburgers Sebastian Stolze und von Kerk, der in der Vorsaison für Osnabrück beim 4:2 in Regensburg dreifach getroffen hatte, erhöhte sich der Druck der Gäste. Eine Freistoß-Hereingabe von Kerk landete ohne von einem weiteren Angreifer berührt zu werden im Jahn-Tor. Ein Eckball von Kerk segelte eine Viertelstunde später gegen den Pfosten. Hannover drängte in der spektakulären Schlussphase. Joker Zwarts erlöste dann die Gastgeber mit seinem späten Kontertor. dpa

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