1. kurierverlag-de
  2. Bayern

Bayerischer Kinobetreiber wehrt sich gegen 2G-plus und Kapazitätsbegrenzung - doch er scheitert

Erstellt:

Von: Leyla Yildiz

Kommentare

Kinosaal
Im Kino bleiben wegen der Corona-Pandemie einige Plätze leer. © Sven Hoppe/dpa/Archivbild

Ein Nürnberger Kinobetreiber wollte sich mittels eines Eilantrags gegen die 2G-plus-Regel wehren. Damit ist er nun vor dem Verwaltungsgerichtshof gescheitert.

München - Mithilfe eines Eilantrags wollte ein Kinobetreiber aus der Frankenmetropole Nürnberg* gegen die 2G-plus-Regel in Lichtspielstätten vorgehen. Im Rahmen dieser Regel müssen die Kinobesucher, egal ob geimpft oder genesen, ebenfalls einen negativen Corona-Test* vorlegen. Nun ist der Nürnberger Veranstalter vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof gescheitert. Das teilte dieses am gestrigen Dienstag (21. Dezember) mit.

Nürnberg: Eilantrag von Kinobetreiber scheitert - „Wirtschaftliche Auswirkungen müssten zurücktreten“

Zudem war er gegen die Vorschrift angegangen, dass Kinos nur zu 25 Prozent ausgelastet werden dürfen. Der Gerichtshof lehnte den Antrag ab, weil die „wirtschaftlichen Auswirkungen (...) bei einer Folgenabwägung hinter den Schutz von Leben und Gesundheit einer Vielzahl von Menschen zurücktreten müssten“.

2Gplus: Kinobesitzer scheitert vor Gericht - Maßnahmen sinnvoll, um Corona zu bekämpfen

Das Gericht sieht die Maßnahmen als grundsätzlich geeignet an, um die Corona*-Infektionen zu bekämpfen. Aber es gebe „gewisse Zweifel“, ob die 2G-plus-Regel mit dem Gleichheitsgrundsatz zu vereinbaren sei. Denn der Begründung der Verordnung sei nicht zu entnehmen, wieso die Gastronomie anders als Kinos zu beurteilen sei. Gegen den Beschluss gibt es keine Rechtsmittel. (ly/dpa) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Übrigens: Unser Nürnberg-Newsletter informiert Sie regelmäßig über alle wichtigen Geschichten aus der Franken-Metropole. Melden Sie sich hier an.

Auch interessant

Kommentare