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Aus Protest gegen die AfD: Mann zeigt Hitlergruß - und muss nun Geldstrafe zahlen

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Von: Leyla Yildiz

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Justitia
Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat einen Mann zu einer Geldstrafe verurteilt, weil er den Hitlergruß aus Protest gegen die AfD gezeigt hatte. © Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild

Aus Unmut gegen die AfD hatte ein Mann den Hitlergruß gezeigt. Das Landgericht Nürnberg-Fürth verurteilte ihn nun zu einer vierstelligen Geldstrafe.

Fürth - Um seine Meinung gegen die AfD* zum Ausdruck zu bringen, hatte ein Mann in der Fürther Innenstadt den Hitlergruß gezeigt. Das Landgericht Nürnberg*-Fürth* verurteilte ihn nun in zweiter Instanz zu einer Geldstrafe. Der 47-Jährige hatte angegeben, ein Gegner der AfD zu sein und mit der Geste seinen Unmut gegen die Politik der Partei zum Ausdruck gebracht zu haben, teilte das Amtsgericht Fürth am Mittwoch mit.

Mann zeigt in Innenstadt Hitlergruß aus Unmut gegen die AfD - und muss Geldstrafe zahlen

Bereits im Jahr 2019 hat das Amtsgericht den Mann in erster Instanz zu einer Geldstrafe von 2100 Euro verurteilt. Das Landgericht bestätigte nun das Urteil. Gegen das hatte der Angeklagte Berufung eingelegt. Zur Begründung hieße es: Die Verwendung von Nazisymbolen müsse sich auch in solchen Fällen der Rechtssprechung des Bundesverfassungsgerichtes zufolge in engen Grenzen bewegen.

Mann muss Geldstrafe zahlen: Zeugen sahen Gesten und hörten ihn Naziparolen von sich geben

Im vorliegenden Fall hätten viele Passanten - darunter Polizisten - die Gesten gesehen und zusätzlich die gerufenen Naziparolen des Mannes wahrnehmen können. Allein elf Zeugen wurden vernommen. Für sie seien die Parolen nicht eindeutig als Protest wahrnehmbar gewesen. (ly/dpa) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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