Positiver PCR-Test bei Würzburgs Basketball-Coach Filipovski

Basketball
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Ein Ball liegt auf einem Basketball-Spielfeld.

Basketball-Bundesligist s.Oliver Würzburg hat zwei Coronafälle zu beklagen. Bei Trainer Sasa Filipovski und Spieler Julius Böhmer ergaben die PCR-Tests positive Ergebnisse, wie Geschäftsführer Steffen Liebler der Deutschen Presse-Agentur am Montag bestätigte. Am Sonntag waren die PCR-Schnelltests noch negativ ausgefallen, nachdem es am Samstag bei einem Spieler einen positiven Schnelltest gegeben hatte.

Würzburg - Dennoch hatten Filipovski und Böhmer wie auch die Spieler William Buford, Alex King und Julian Albus auf die Teilnahme am Spiel gegen medi Bayreuth (80:88) verzichtet, weil sie Symptome aufwiesen. Eine Schnelltestreihe ergab am Montag zudem zwei weitere positive Ergebnisse, hier stehen die Resultate der PCR-Tests noch aus.

Dass die Partie trotz des positiven Schnelltests bei einem Spieler und den Symptomen bei weiteren Spielern durchgeführt wurde, hatte bei beiden Vereinen für Unmut gesorgt. Die Clubs hatten sich untereinander auf eine Verschiebung verständigt, die Liga lehnte das aber mit dem Verweis auf die Regeln ab, die positive PCR-Tests vorsehen, um einer Verlegung zuzustimmen. Diese Linie bestätigte die Liga auf dpa-Anfrage auch am Montag noch einmal. Sie sei von allen 18 Clubs so verabschiedet worden.

„Ich kann die Liga in gewisser Weise verstehen, hätte mir in diesem Fall aber schon etwas mehr Flexibilität gewünscht“, sagte Liebler der dpa. „Die Gesundheit der Spieler sollte immer im Vordergrund stehen, von daher hätte ich mir gewünscht, dass das Spiel verlegt wird“, sagte Liebler.

Bayreuths Nationalspieler Bastian Doreth hatte das Vorgehen der Liga heftig kritisiert. „Aus meiner Sicht völlig irre, das Spiel bei den @soliver_wue heute stattfinden zu lassen…“, hatte Doreth am Sonntag getwittert. „Wenn beide Vereine sagen, dass sie gesundheitliche Bedenken bezüglich ihrer Spieler haben und das Spiel lieber verlegen wollen, verstehe ich nicht, warum die Liga uns quasi zwingt, zu spielen“, legte Doreth im Podcast „Postgame“ des Fachmagazins „BIG“ nach. dpa

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