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Weltbekannte Sängerin verklagt bayerischen Tourveranstalter - doch Gericht weist Klage ab

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Von: Katarina Amtmann

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Ein Mikrofon vor einem Theatervorhang.
Ein Weltstar hat einen Tourveranstalter aus Passau verklagt. (Symbolbild) © Britta Pedersen/dpa/dpa-Bildfunk

Ein Weltstar klagte gegen einen bayerischen Tourveranstalter aus Passau und bekam Recht. Doch im Berufungsverfahren ging die Klage dann anders aus.

Passau* - Das Oberlandesgericht Köln hat am Donnerstag (17. Dezember) eine Klage von Tina Turner abgewiesen. Damit setzte sich ein von ihr verklagter Tourveranstalter aus Passau im Berufungsverfahren durch.

Klage von Tina Turner gegen Passauer Tourveranstalter abgewiesen

Die 81-jährige Sängerin hatte gegen das Werbeplakat für die Show „Simply the Best - Die Tina Turner Story“ geklagt. Man könne denken, Turner wirke selbst an der Show mit, was aber nicht der Fall sei. In erster Instanz hatte ihr das Landgericht Köln darin recht gegeben.

Der Tourveranstalter Cofo Entertainment aus Passau* legte dagegen Berufung ein und bekam Recht. Das Oberlandesgericht geht nicht davon aus, dass der Eindruck entsteht, Tina Turner würde in der Show selbst auftreten.

Tina-Turner-Klage abgewiesen: Urteil noch nicht rechtskräftig

Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Das Oberlandesgericht ließ die Revision zum Bundesgerichtshof zu. Die Rechtsfrage, ob in einem solchen Fall die Kunstfreiheit oder das Recht am eigenen Bild und am eigenen Namen höher zu bewerten sei, sei noch nicht höchstrichterlich geklärt, so das Oberlandesgericht. (kam/dpa) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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