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VW-Tochter Audi verdoppelt operativen Gewinn

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Ein Audi-Logo ist bei der Audi-Hauptversammlung an einer Wand angebracht.

Die VW-Tochter Audi befindet sich nach dem Einbruch im Coronajahr 2020 wieder auf dem deutlichen Weg der Besserung. Im vergangenen Jahr erzielte der Ingolstädter Premiumautobauer einen operativen Gewinn in Höhe von 5,55 Milliarden Euro und damit gut doppelt so viel wie ein Jahr zuvor. Das geht aus dem Geschäftsbericht der Konzernmutter Volkswagen vom Dienstag hervor.

Wolfsburg/Ingolstadt - Der Umsatz bei Audi kletterte um rund 6 Prozent auf 53,1 Milliarden Euro. Die operative Rendite lag damit bei rund 10,5 Prozent.

Autobauer profitieren derzeit von einem Preisauftrieb bei Neu- und Gebrauchtwagen, weil die hohe Nachfrage auf ein eingeschränktes Angebot trifft - denn immer wieder wird die Produktion durch fehlende Elektronikchips unterbrochen. Audi hatte im vergangenen Jahr weltweit 1,68 Millionen Autos ausgeliefert und damit 0,7 Prozent weniger als 2020.

Auch die Belegschaft profitiert von dem Gewinnanstieg: Als Ergebnisbeteiligung wird Audi einem Facharbeiter der Entgeltgruppe 7 im Zweischichtbetrieb 5670 Euro ausschütten. Damit übertreffe die Ergebnisbeteiligung die Vorjahre, teilte der Gesamtbetriebsrat am Dienstag mit. „Die Ergebnisbeteiligung wurde unter Corona-Bedingungen hart erarbeitet“ und sei „Wertschätzung, Respekt und Anerkennung für das Geleistete“, sagte Betriebsratschef Peter Mosch. dpa

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