Gewinnspiel & Interview mit Florian Kettemer

"Im Derby 100 Prozent!"

den letzten beiden Heimspielen der Hauptrunde zeigt sich Florian Kettemer trotz gelungener Playoff-Quali extrem motiviert.

Nur noch zwei Heimspiele sind es bis zum Start der Playoffs: Kurz vor dem Ende der Hauptrunde stottert der Moto ein wenig - die Tabellenführung ging an diesem Wochenende verloren. Allerdings: Nur ein Punkt trennt den EHC Red Bull München momentan vom Platz an der Sonne. In Hallo spricht Verteidiger Florian Kettemer (30) über seine Münchner Vergangenheit, angezogene Handbremsen und Parolen gegen Red Bull.

Herr Kettemer, herzlichen Glückwunsch zum Punkterekord!

Haben wir einen Punkterekord? Davon weiß ich zwar nichts, das ist aber natürlich eine schöne Sache!

Noch nie hatte der EHC nach der Hauptrunde so viele Punkte. Eine Extra-Prämie scheint es dafür aber ja nicht zu geben – sonst wüssten Sie ja um den Rekord.

Ich weiß natürlich nicht, wie es bei anderen Spielern ist, ich habe davon aber nichts im Vertrag stehen (lacht). Dass es am Ende der Hauptrunde vermutlich dreistellig wird, ist natürlich schön anzuschauen. Bei den Playoffs geht es trotzdem wieder bei Null los.

Fürs Viertelfinale sind die Red Bulls schon qualifiziert. Fällt es da schwer, für den Rest der Hauptrunde den Druck aufrecht zu erhalten?

Wir haben immer gesagt, dass wir jedes Spiel gewinnen wollen – und das gilt auch jetzt noch. Wir sind ein gefestigtes Team und gehen weiterhin von Spiel zu Spiel.

Wer glauben Sie, wird der größte Konkurrent im Kampf um die Titelverteidigung?

Sicher gilt das vordere Quartett mit uns, Mannheim, Nürnberg und Köln als Favorit. Aber auch Wolfsburg ist nicht zu unterschätzen, Augsburg hat ein starkes Jahr. Wie schon gesagt: Es geht wirklich wieder bei Null los. Man sieht immer wieder, dass in den Playoffs gar nichts sicher ist.

Sie kennen den Verein schon sehr lange, sind schon von 2007 bis 2009 für den EHC aufgelaufen. Damals noch in der 2. Liga. Hätten Sie sich je träumen lassen, dass Sie mit diesem Verein mal Meister werden?

Wenn ich jetzt so zurückblicke, dann fühlt sich das verdammt weit weg an. Es war immer mein Ziel, DEL zu spielen. In meinem zweiten Münchner Jahr sind wir ins Finale gekommen, haben den Aufstieg aber verpasst. Der gelang ein Jahr später, als ich schon in Augsburg war. Damals habe ich mir keine Gedanken darüber gemacht, mit dem EHC einmal Meister werden zu können. Dass ich jetzt wieder hier bin, ist ein super-schönes Gefühl. Hier fühlt es sich wie Daheim an.

Sie waren am Anfang der Saison lange verletzt. Sind Sie jetzt 100-prozentig fit?

Ich bin sehr fit, ja. Ich habe noch nicht so viele Spiele wie manch andere zum jetzigen Zeitpunkt der Saison, aber zum Start der Playoffs auf den Punkt fit zu sein, ist schon mal nicht schlecht.

Diese Woche kommt Augsburg zum Derby. Wie konsequent fährt man da die Checks so kurz vor den Playoffs?

Auf den Zeitpunkt kommt es nicht an. Wir wollen Erster werden und geben dafür jedes Spiel Vollgas.

Keine Angst, sich kurz vor dem Saison-Höhepunkt zu verletzen, obwohl man ohnehin schon fürs Viertelfinale qualifiziert ist?

Wenn man darüber nachdenken würde, wäre die Gefahr, sich zu verletzen, wahrscheinlich größer, als wenn man 100 Prozent gibt. Wer das Nachdenken anfängt, ist vielleicht den entscheidenden Schritt langsamer.

Sie haben selbst schon für Augsburg gespielt. Können Sie einen Vergleich ziehen?

Noch hat Eishockey in Augsburg einen anderen Stellenwert. Aber in München ist dieser Sport im Kommen.

Wie stark verfolgen Sie als Eishockey-Profi den Hass, der RB Leipzig momentan von Fans anderer Fußball-Vereine entgegen schlägt?

Wir bekommen diese Anti-Red Bull-Haltung in abgeschwächter Form ja auch beim Eishockey mit. Ich halte das zum Teil für eine Modeerscheinung. Der Großteil hat doch gar keine Ahnung, wie Vereine im Hintergrund aufgestellt sind. Und mit der Tradition ist das so eine Sache. Auch Vereine wie der FC Bayern München oder Borussia Dortmund sind irgendwann mal gegründet worden. Diesen Leuten ist wahrscheinlich zu langweilig und sie müssen sich von eigenen Problemen ablenken. Ich weiß es nicht, aber wer es nötig hat zu schimpfen, der soll es halt machen. Dabei ist Red Bull einfach deshalb erfolgreich, weil die richtigen Leute in den richtigen Positionen sitzen.

Die nächsten Heimspiele
EHC vs. Augsburg (Mittwoch, 22. Februar, 19.30 Uhr) sowie
EHC vs. Köln (Freitag, 24. Februar, 19.30 Uhr),
Olympia-Eishalle, Spiridon-Louis-Ring 21, Karten (18,70 bis 33 Euro) unter Telefon 54 81 81 81

Verlosung
Hallo München verlost für beide Spiele (gg. Augsburg bzw. Köln) 2x2 Stehplatztickets.
Einsendeschluss: 22. Feburar.

Das Gewinnspiel ist beendet.
Vielen Dank für Ihr Interesse! Besuchen Sie unsere Seite gerne wieder.

Quelle: Hallo München

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