Hinter den Kulissen

„Das perfekte Dinner“: Blick hinter die Kulissen - Ex-Kandidatin packt aus

„Das perfekte Dinner“-Kandidatin Sumita im Interview
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Kandidatin Sumita in einem der zahlreichen Interviews, die während der Produktion für „Das perfekte Dinner“ gedreht werden.

Seit 15 Jahren wird bei VOX Woche für Woche „Das perfekte Dinner“ gekocht - doch was läuft hinter den Kulissen der Sendung ab? Eine Ex-Kandidatin packt aus.

Stuttgart - Eine Woche, eine Stadt, fünf Hobbyköch:innen - seit 2006 flimmert „Das perfekte Dinner“ im Vorabend-Programm von VOX mit bewährtem Konzept über die Mattscheiben Deutschlands. Umstrittene Gerichte, tränenreiche Gefühlsausbrüche und die allabendliche Punktevergabe bis zur Siegerehrung am Freitag, all das kommentiert Sprecher Daniel Werner aus dem Off. Jetzt plaudert eine Ex-Kandidatin aus dem Nähkästchen und verrät Details der Sendung, die dem TV-Publikum bislang verborgen geblieben sind.

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„Das perfekte Dinner“ hinter den Kulissen: „Ich bin aus allen Wolken gefallen“

Die 53-jährige Stuttgarterin Sumita erzählt gegenüber Bild.de von ihren Erfahrungen mit den Dreharbeiten zur Sendung, die sie letztendlich als Siegerin verließ - sie servierte ihr Menü in der vierten Folge der Staffel 2021. Kandidat:innen müssen mindestens 18 Jahre alt sein und im Produktionszeitraum verfügbar sein, heißt es vom Sender, Sumita startete ihre Bewerbung online. „Da konnte ich ein paar Dinge hochladen, wie geplantes Essen und ein Foto von der Küche. Die Zusage kam bei mir erschreckend zeitnah.“ Aus den Berichten anderer Teilnehmer:innen habe sie sich auf eine lange Wartezeit eingestellt, doch schon zwei Tage später habe sie den erhofften Anruf erhalten: „Ich bin aus allen Wolken gefallen“.

„Das perfekte Dinner“: Wer teilnimmt, gibt Privates preis - und erhält eine Aufwandsentschädigung

Nach der ersten Reaktion wird es dann privat - wer beim „Perfekten Dinner“ mitmachen will, muss bereit sein, einiges preiszugeben: „Dann musste ich noch einige Dinge einreichen: diverse Bilder von mir, meiner Familie, unserem Zuhause, Küche, Essbereich – am liebsten alles.“ Dazu kommen der erste Menüvorschlag und Videoantworten auf einen Fragenkatalog zur persönlichen Vorstellung. Gefällt den Verantwortlichen, was sie zugeschickt bekommen, gibt es eine Zusage - so wie bei Sumita etwa zwei Wochen nach dem ersten Kontakt.

Der Dreh in den eigenen vier Wänden ist in der Koch-Show eigentlich Pflicht, einige Folgen während der Corona-Pandemie fanden allerdings auch in einer externen Küche statt, um die neben den weiteren Test- und Hygienemaßnahmen auch die Sicherheitsabstände gewährleisten zu können. Alle Teilnehmer:innen erhalten eine Aufwandsentschädigung, von der beispielsweise die Zutaten für das Menü bezahlt werden - laut Bild.de soll die Entschädigung bei etwa 800 Euro liegen, wer gewinnt, bekommt dann noch einmal das Preisgeld von 3000 Euro obendrauf.

„Das perfekte Dinner“ bei VOX: „Morgens um 9 Uhr stand das TV-Team vor der Tür“

Wie ein Drehtag abläuft, unterscheidet sich je nachdem, ob man am jeweiligen Tag selbst am Herd steht oder sich als Gast an den gedeckten Tisch setzen darf. An ihren Tag als Gastgeberin erinnert sich Sumita im Interview mit Bild.de: „Morgens um 9 Uhr stand das TV-Team vor der Tür. Dann ging es direkt los.“

Das Team besteht nach Angaben des Senders tagsüber aus Kamera und Ton, einem Realisator (wie Regisseure bei nicht-fiktionalen Produktionen genannt werden) und einem Praktikant - für das Dinner am Abend sind dann neben dem Realisator noch ein zweites Kamera- und Tonteam, eine Realisationsassistenz und eine Aufnahmeleitung vor Ort. Auffällig sei das Team aber beispielsweise beim Essen trotz der vielen Personen aber nicht, so Sumitas Eindruck: „Während man da sitzt und sich unterhält, nimmt man gar nicht mehr wahr, dass ja wirklich alles gefilmt wird.“ Wer am entsprechenden Tag nicht kocht, ist erst ab der Mittagszeit mit Dreharbeiten für Interviews beschäftigt, heißt es vom Sender - gedreht wird dabei in einer Woche meist von Dienstag bis Samstag.

Sumita selbst berichtet, sie habe vor der Teilnahme durchaus Sorge gehabt, „dass ich dem nicht gewachsen bin, dass ich das alles zeitlich nicht schaffe, dass ich mich blamiere, dass es ein riesiges Chaos gibt“ - doch nichts davon trat ein. Ihr Fazit: „Da braucht man wirklich keinerlei Erfahrung, man sollte nur kochen können“. Mit ihrem Gewinn habe sie bislang noch nichts geplant, verrät die Stuttgarterin im Interview mit Bild.de: „Wahrscheinlich spare ich es, bis mir was ganz Tolles einfällt, – was dann meistens was für die Familie ist.“ (eu)

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