Zehn Komödianten messen sich wieder in der neuen Staffel von „LOL“ bei Amazon Prime Video

Die geniale neue Staffel von „LOL“: Lachen verboten!

Die neue Truppe: (u. v. li.) Anke Engelke, Larissa Rieß, Max Giermann, Annette Frier, Kurt Krömer, Tahnee, (o. v. li.) Tommi Schmitt, Martina Hill, Moderator Michael „Bully“ Herbig, Klaas Heufer-Umlauf und Bastian Pastewka.
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Die neue Truppe: (u. v. li.) Anke Engelke, Larissa Rieß, Max Giermann, Annette Frier, Kurt Krömer, Tahnee, (o. v. li.) Tommi Schmitt, Martina Hill, Moderator Michael „Bully“ Herbig, Klaas Heufer-Umlauf und Bastian Pastewka.

Die erste Staffel von „LOL - Last one laughing“ bei Amazon Prime Video ging durch die Decke. Klar, dass es eine zweite Staffel geben wird. Und die wird richtig gut.

Wenn schon die Pressekonferenz zu einer neuen Sendung urkomisch ist, kann nichts mehr schiefgehen. Und überhaupt setzt Amazon Prime mit der zweiten Staffel von „LOL – Last one laughing“ auf eine sichere Bank. Kein Film, keine Serie, keine andere Show war bisher so erfolgreich auf der deutschen Plattform des Streaminganbieters wie die sechs Folgen von „LOL“, die dort seit April zum Abruf bereitstehen. Klar also, dass die Sendung in eine zweite Runde geht. Und wenn man Moderator Michael „Bully“ Herbig gestern Mittag beim lockeren Plaudern mit allen Beteiligten so zuhört, ist ziemlich sicher: Es wird nicht bei zwei Staffeln bleiben. Weil den zehn Comedy-Stars das Format selbst ja am allermeisten Spaß macht. „Im Grunde ist es wie ein großer Spieleabend“, findet Herbig. „Man lädt sich Leute ein, die man lustig findet und vor denen man humoristisch auch ein Stück weit Angst hat.“ Denn je hochkarätiger die Besetzung, desto mehr Spaß macht dieses amüsante TV-Spiel ja, bei dem im Grunde nur eine Regel gilt: Wer lacht, fliegt raus.

Wieder werden zehn Komikerinnen und Komiker in einen Raum eingesperrt, in dem sie sich über einen Zeitraum von sechs Stunden gegenseitig zum Lachen bringen müssen. Wer aber zwei Mal auch nur den Anflug von einem Schmunzeln zeigt, muss den Raum verlassen. Es siegt: Wer zuletzt lacht – und der lacht dann am besten.

Es spricht für die Sendung, dass erneut zehn erstklassige Comedians mitgemacht haben. Anke Engelke, Kurt Krömer und Max Giermann sind wie schon in Staffel eins dabei. Giermann hätte es damals fast zum Sieg geschafft. „Ich glaube, ich bin daran gescheitert, dass ich am Ende leer gelaufen war, ich hatte einfach kein Material mehr in petto“, sagt der geniale Parodist. Seine Strategie dieses Mal deshalb: „Ein noch größeres Feuerwerk an Einlagen parat haben; so viel, dass es noch für weitere sechs Stunden reichen würde.“ Doch bei „LOL“ kommt es eben meistens anders – und selten, als man denkt. „Dann willst du mit einer komödiantischen Nummer anfangen und siehst auf einmal, wie der Kurt in einer komischen Pose auf dem Sessel hängt. Schon gerät alles im Kopf durcheinander“, erinnert sich Giermann schmunzelnd. Genau das sei das Besondere an der Show: Es bleibe eben am Ende bei aller möglichen Vorbereitung immer Improvisation.

Anke Engelke war schon in Staffel eins der Show dabei und weiß, wie hart es ist, nicht lachen zu dürfen. Dieses Mal will sie bis zum Ende der sechs Folgen durchhalten.

Die weiteren sieben Impro-Profis sind bei diesem Mal: Tommi Schmitt, Tahnee, Martina Hill, Klaas Heufer-Umlauf, Bastian Pastewka, Larissa Rieß und Annette Frier. Gerade für die Nachwuchskünstler wie Tahnee durchaus eine respekteinflößende Truppe. „Ich habe Comedy von Menschen wie Bastian Pastewka und Anke Engelke gelernt. Das sind Ikonen!“, sagt sie und strahlt ihre Kollegen noch immer ganz verzückt an. „Die meisten von ihnen habe ich erst im ,LOL‘-Studio das erste Mal persönlich getroffen. Da dann ein Pokerface aufzusetzen und cool zu bleiben, war echt nicht leicht.“

Anke Engelke: „Diesmal war Bully NOCH strenger!“

Und dann kommt bei allen ja noch dazu, dass sie selbst einfach unheimlich gern lachen. Engelke scherzhaft: „Die Lachmuskeln habe ich mir rausoperieren lassen, das war gut. Denn in Staffel zwei war Bully noch strenger!“ Heftiges Nicken in der Runde. Der Moderator wehrt ab. Was hätte er denn machen sollen? Dieses Mal mussten sie sogar über sechs Stunden hinausgehen, weil noch zu viele „Insassen“ im Raum waren. Die eine oder andere Überraschung hat er also wieder aus seiner Wundertüte gezaubert.

Die Zuschauer können sich den ersten zwei Folgen nach zu urteilen, die die Presse bereits sehen durfte, auf beste Unterhaltung freuen. Und einige lustige Gemeinheiten. Krömer: „Das fand ich schön, dass es diesmal noch fieser war, dass man ruhig mal einen rauspicken konnte, den man dann rauskegelt.“ Wer hier wen rausgekegelt hat: ab 1. Oktober zu sehen auf Amazon Prime.

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