Details wohl enthüllt

Verrückte Skifahr-Klausel und Knallhart-Verbote: DAS steht in den Verträgen der DSDS-Kandidaten

Die „DSDS“-Jury: Dieter Bohlen, Maite Kelly und Mike Singer.
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Die „DSDS“-Jury: Dieter Bohlen, Maite Kelly und Mike Singer.

Bei „DSDS“ hoffen die Talente auf den großen Durchbruch. Der Weg dorthin ist vertraglich aber an strikte Bedingungen und knallharte Verbote geknüpft.

  • Dieter Bohlen und seine Jury-Kollegen sind bei „DSDS“ auf der Suche nach dem 18. „Superstar“.
  • Nun sind wohl Details der Verträge, die die Kandidat:innen abschließen müssen, rausgekommen.
  • Die Verträge enthalten einige Knallhart-Klauseln - und ein paar ganz spezielle Verbote.

Köln - Casting-Shows dienen gut und gerne als wichtiges Karriere-Sprungbrett für junge Musiker und Musikerinnen. Auch „DSDS“ verhilft seit mittlerweile 17 Staffeln regelmäßig talentierten Künstler:innen zum Durchbruch. Vor Kurzem ist die 18. Staffel mit neuen, vielversprechenden Kandidat:innen gestartet. Der neue „Superstar“ kassiert nach dem Finale satte 100.00 Euro. Bis der große Aufstieg aber gelingt und bis auch abgesehen von der Gewinnprämie Kohle an die Talente fließt, ist es trotzdem ein weiter Weg - und der ist geknüpft an strikte Bedingungen, die Sender und Produktionsfirma stellen.

„DSDS“ (RTL): Details der Talent-Verträge durchgesickert - Keine Einnahmen, keine Vergütung

Die Bild hat die Vertragsbedingungen der Show-Teilnehmer und -Teilnehmerinnen nun enthüllt - und die sind knallhart. Laut dem Bericht wird zunächst ein Vertrag zwischen den Kandidat:innen und der „Ufa Show & Factual“, der Produktionsfirma der Sendung, geschlossen. Dieser stelle sicher, dass das Gesangs-Talent alle Urheber- und Vergütungsrechte an die Produktion überträgt. Heißt: Abgesehen von den 100.000 Euro, die der Sieger oder die Siegerin der Staffel bekommt, verdienen die Talente während der Show nichts. Auch eine Vergütung für Teilnahme und Rechteübertragung gibt es nicht, Reisekosten werden nicht erstattet.

Auch eine Vielzahl an strikten Verboten lässt sich laut der Bild in den Verträgen finden. So sei es den Talenten während der „DSDS“-Zeit ebenfalls nicht gestattet, Künstler-Verträge mit Drittparteien abzuschließen. Wer einen solchen Vertrag plane oder noch einen derartigen, laufenden Vertrag habe, sei dazu angehalten, diesen postwendend zu beenden.

„DSDS“ (RTL): Strikte Vertrags-Klauseln: Veröffentlichungs-Verbot - ansonsten wird‘s teuer

Und damit noch lange nicht genug. Auch in ihrer künstlerischen Tätigkeit neben „DSDS“ sind die Talente durch die Bindung an RTL eingeschränkt. Selbst nach dem Finale am 27. März wird den Sängerinnen und Sängern noch einen Monat lang untersagt, eigene Songs oder auch nur Cover-Versionen von anderen Songs zu veröffentlichen. Die Knallhart-Folge bei Regelbruch: Eine saftige Vertragsstrafe, die abhängig von der Höhe der Einnahmen ausfallen soll.

Und für die absoluten Top-Favorit:innen der Staffel kommt es angeblich noch dicker. Zusätzlich berichtet die Bild, dass die besten Zehn der RTL-Sendung noch einen weiteren Künstlervertrag mit einer Agentur eingehen, der weitere Auflagen und Verbote enthalten soll. Über den Inhalt dieser Zusatz-Verträge ist allerdings nichts bekannt.

Knallhart-Verträge der „DSDS“-Kandidat:innen: RTL mit besonderer Skifahr-Klausel

Neben Einnahme-Verboten und Veröffentlichungs-Stopp gibt es aber wohl auch noch zwei ganz spezielle Regeln im Vertrag. Zum einen müssten die Kandidat:innen versichern, dass sie weder Vorstrafen haben, noch zuvor bereits verurteilt wurden. Falls dies doch der Fall sein sollte, müsse das offengelegt werden. Zum anderen sprechen RTL und die Produktionsfirma während der Zeit der Live-Shows ein Verbot für Risiko-Sportarten oder Freizeitbeschäftigungen mit erhöhter Verletzungsgefahr aus. Demnach seien sowohl Ski fahren, als auch Motorrad fahren in diesem Zeitraum verboten.

Auf Anfrage der Bild wollte RTL zu den genannten Details keinen Kommentar abgeben. Es hieße lediglich, der Sender äußere sich nicht zu Verträgen. Vor Kurzem tauchte außerdem ein weiterer Vertrag auf, den RTL mit Laura Müller und Michael Wendler schließen wollte - mitsamt einer Babyklausel, bei der es um eine Riesensumme ging. (han)

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