Sido-Song zu krass fürs TV?

„The Voice of Germany“-Eklat: Kandidaten verweigern Sido-Song - Rapper rastet vollkommen aus

„The Voice of Germany“: Alex Hartung tritt gegen Antonio Esposito in den Battles an - doch die beiden zeigen sich von einem Song so gar nicht begeistert.

Update vom 10. November, 09.18 Uhr: So cool wie erst gedacht fand Rapper Sido die Aktion wohl doch nicht. Auf Instagram postet er einen Screenshot eines Artikels mit der Überschrift „‘Das gehört nicht in so eine Fernsehsendung‘ - ‚The Voice‘-Kandidaten verweigern Sido-Song“ in seiner Instagramstory und beleidigt darin die beiden „The Voice“-Rapper: „Auch von @reagarvey richtig ehrenlose Aktion. Er hat mich gefragt, ob die beiden einen neuen Text schreiben dürfen, aber nicht gesagt, warum die neu schreiben wollen“. Ups, das kam wohl doch nicht so gut an! Rocker Rea Garvey reagiert prompt und repostet die Story bei sich mit entschuldigenden Worten: „Didn‘t mean any discrepect, still your biggest fan. Dumm gelaufen :( God bless“. Was Sido zu der Entschuldigung zu sagen hat? Er lässt es unkommentiert. Da ist wohl jemand ganz schön sauer...

Rea Garvey entschuldigt sich per Story bei Sido.

Erstmeldung vom 9. November:

Berlin - Die Blind Auditions sind beendet, die Jubiläumsstaffel von „The Voice of Germany“ geht in die Battles. Hier treten jeweils zwei Kandidaten aus dem gleichen Team gegeneinander an. Den Song, den sie dabei singen, bekommen sie von ihren Coaches zugeteilt. Im Team von Rea Garvey und Samu Haber („SamuRea“) kam es in der zehnten Staffel zu einem Rap-Battle zwischen Alex Hartung und Antonio Esposito und zu einer überraschenden Verweigerung.

„The Voice of Germany“: Kandidaten verweigern Sido-Song

Sie bekamen den Song „Mein Block“ von Sido, der in der letzten Staffel selbst als „The Voice“-Coach auf dem Jury-Stuhl gesessen hatte. Das Lied erschien im Jahr 2004 als erste Single seines Debütalbums „Maske“. Doch das gefiel den beiden Kandidaten leider so gar nicht. Alex Hartung ist ein sogenannter „AllStar“, der bereits 2014 bei „The Voice of Germany“ teilgenommen hatte und dabei auch schon einmal ein Battle für sich entscheiden konnte. Besonders er war gegen den bekannten Sido-Song. Der Grund: der Songtext. „Ich bin sehr gut erzogen und hätte danach so oft in den Beichtstuhl gehen müssen, dass ich da wahrscheinlich nie wieder rausgekommen wäre“, so der 29-Jährige. Auch Antonio Hartung warf ein: „Ich finde, das gehört nicht in so eine Fernsehsendung.

„The Voice of Germany“: Rapper Sido greift per Sprachnachricht ein

Die zuerst etwas enttäuscht wirkenden Coaches des Teams „SamuRea“ hatten aber eine coole Lösung parat. Sie texteten einfach Rapper Sido, der ihnen per Sprachnachricht erlaubte, seinen Songtext umzuschreiben. Die neue Version begeisterte auch die anderen Juroren, die sichtlich Spaß hatten. Antonio Hartung konnte „SamuRea“ am Ende mehr überzeugen und gewann das Battle - die Eintrittskarte für die nächste Runde.

Alex Hartung und Antonio Esposito bei ihrem The Voice-Battle

„The Voice of Germany“: Auf Twitter zeigen „The Voice“-Fans Verständnis

Auch die Zuschauer fühlten übrigens mit den Rappern und zeigten Verständnis: „Der Typ hat echt Rückgrat, dass er den Song wegen der Rüpelsprache nicht aufführen will. Ist nicht sein Ding und er steht dazu“, findet zum Beispiel ein User. Es gab sogar Kritik an Samu Haber und Rea Garvey für die Songauswahl - schließlich sei es eine Familiensendung zur Primetime.

Samu Haber landete übrigens vor Kurzem mit einem angeblichen finnischen Sprichwort einen Sprüche-Hammer. (jh)

Rubriklistenbild: © Screenshot / ProSiebenSAT1 / The Voice of Germany

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