40. Geburtstag der Kultshow

„Wetten, dass ...?“: Dieses Duo sollte ihn beerben - Jetzt fällt Gottschalk ein Knallhart-Urteil

Ex-“Wetten, dass...?“-Moderator Thomas Gottschalk
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Ex-„Wetten, dass ...?“-Moderator Thomas Gottschalk.

Zum 40. Geburtstag von „Wetten, dass...?“ sieht Thomas Gottschalk kein Revival der Show - und äußert sich klar zu einst potentiellen Moderations-Nachfolgern.

Mainz - Alles Gute, „Wetten, dass ...?“ Anlässlich des 40. Geburtstags der Kultsendung am 14. Februar 2021 fand in der Audio-App Clubhouse eine Gesprächsrunde mit dem Titel „40 Jahre ‚Wetten, dass..?‘ - Die Party“ statt. Unter den prominenten Speakern des Clubhouse-Talks waren auch der ehemalige ZDF-Unterhaltungschef Wolfgang Penk (82) und Moderator Thomas Gottschalk, der die Sendung insgesamt 22 der 40 Jahre moderierte.

„Wetten, das...?“ war 2011 eingestellt worden, zuletzt hatte Markus Lanz durch die Show geführt. Nun zogen die Gäste der Clubhouse-Geburtstagsparty ein Resümee und schwelgten in Erinnerungen - es wurde aber auch über eine potentielle Zukunft der Kult-Sendung gesprochen.

„Wetten, dass...?“: Darum wird die Show kein Revival erleben

Der Idee einer Neuauflage des Formats konnten die Redner im Clubhouse-Talk allerdings wenig abgewinnen, zu viel habe sich in der Medienwelt mittlerweile verändert. Man sei in den Hochzeiten der Show einfach freier in der Produktion gewesen, unabhängiger von den Zahlen der Marktforschung und viele Wetten würden in Zeiten der Digitalisierung nicht mehr spannend funktionieren. Auch Stars seien dank sozialer Medien beispielsweise für einen Filmstart nicht mehr so stark auf Promotion durch Fernseh-Shows angewiesen. Es herrschte Einigkeit im Talk: „Wetten, dass...?“ wird so wie es war nicht wiederkommen.

„Wetten, dass...?“: Gottschalks harte Einschätzung zu potentiellen Moderations-Nachfolgern

Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf

Auch Joko Winterscheidt war dem Talk zugeschaltet, schließlich bestand einst auch die Überlegung, das Format mit den beiden ProSieben-Moderatoren Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf neu zu besetzen. Thomas Gottschalk gab ganz klar zu verstehen, warum ein solcher Anlauf seiner Meinung nach gescheitert wäre: „Die Sprache von Joko und Klaas hätte das Kernpublikum vom ZDF verstört.“

Für Joko und Klaas dürfte dieses Urteil jedoch nicht weiter schmerzhaft sein, schließlich fahren sie mit ihren Konzepten anderweitig sehr gut - und das mittlerweile durchaus auch mit ernsten Themen. (eu)

Thomas Gottschalk ist ein reger Clubhouse-Nutzer: Zuletzt kritisierte er in einer Talkrunde scharf die öffentlich-rechtlichen Sender.

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