Seminare, Vorträge und Workshops

Aktionstage gegen Rassismus in Leutkirch

Sechs Leute stehen an einer Treppe in Leutkirch
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Das Orgateam der Internationalen Aktionswochen gegen Rassismus in Leutkirch (von links): Philip Hildebrandt (Jugendgemeinderat), Carmen Scheich (Kinder-, Jugend- und Familienbeauftragte der Stadt Leutkirch), Diana Wertmann (Jugendgemeinderat), Maria Söllner (Integrationsbeauftragte der Stadt Leutkirch), Hannah Einsiedler (Jugendgemeinderat) und Maria Hönig (Partnerschaft für Demokratie Leutkirch-Aichstetten-Aitrach).

 Leutkirch – Auch in diesem Jahr finden im März die „Internationalen Aktionswochen gegen Rassismus“ statt. Aufgrund der aktuellen Situation müssen die Formate der Veranstaltungen jedoch angepasst werden.

Da vor Ort selbst nichts stattfinden kann, hat die Stadtverwaltung auf der Website unter www.leutkirch.de eine Übersicht von Seminaren, Vorträgen und Workshops angelegt, die allesamt online stattfinden werden. „Das ist der Vorteil, den man in diesem Jahr hat“, sagt Maria Söllner, die Integrationsbeauftragte der Stadt Leutkirch. „Alles findet leider nur online statt – dafür ist die Auswahl dort umso größer.“

Bodenaufkleber in der Innenstadt

Eine analoge Ausnahme ist am 18. März in der Innenstadt zu sehen - aufmerksamen Passanten wird sie nicht entgehen. An verschiedenen Stellen werden an diesem Tag großformatige Bodenaufkleber angebracht, die auf das Problem von Vorurteilen hinweisen. „Gerade die vermeintlich unabsichtlich geäußerten Vorurteile gegenüber anderen führen zu Alltagsrassismus, der unser demokratisches und respektvolles Zusammenleben gefährdet“, betont Maria Hönig, zuständig für Partnerschaft für Demokratie Leutkirch-Aichstetten-Aitrach.

Jugendgemeinderat aktiv

Auch der Jugendgemeinderat möchte ein Zeichen setzen und etwas zu einem faireren Miteinander beitragen. Er wird im Aktionszeitraum 17. bis 28. März jeden Tag auf seinen Kanälen in den sozialen Medien etwas zum Thema posten, beispielsweise folgende Information: 64 Prozent der Deutschen finden, dass Rassismus ein großes Problem ist. Und was kann man dagegen tun? „Es ist schon ganz viel getan, wenn rassistische Beleidigungen von allen als solche wahrgenommen werden“, so die zweite Sprecherin des Jugendgemeinderates Diana Wertmann. „Und dann ganz klar: Mund auf, was dagegen sagen, das nicht so stehen lassen!“

Grenzenlose Solidarität

Die Aktionswochen gegen Rassismus wurden 2016 von der Stiftung gegen Rassismus ins Leben gerufen. Botschafter der Aktion ist in diesem Jahr der Pianist Igor Levit. Unter dem Motto „Solidarität. Grenzenlos“ sind bundesweit über 500 Veranstaltungen geplant. (MK)

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