Auftaktveranstaltung „Soziale Stadt Ost“ in der Lindenschule

„Bringen Sie sich aktiv ein“

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Die neue Quartiersmanagerin im Memminger Osten, Katrina Dibah-Lavorante, informierte über Aufgaben des Stadtteilmanagements und berichtete von ihren langjährigen Erfahrungen im Projekt „Soziale Stadt West“.

Memmingen - Zur Auftaktveranstaltung des Projekts „Soziale Stadt Ost“ in der Lindenschule konnte Oberbürgermeister Manfred Schilder rund 100 interessierte Bürgerinnen und Bürger begrüßen, darunter zahlreiche Vertreter der neuen Arbeitskreise im Stadtteil. Ziel des Projekts ist es, den Stadtteil voranzubringen und das Quartier aufzuwerten.

Mit der Soziologin Katrina Dibah-Lavorante wurde eine erfahrene Quartiersmanagerin vorgestellt, die die städtebaulichen Maßnahmen begleiten soll und ab Januar 2018 das neue Stadtteilbüro am Baltenplatz leitet. „Bringen Sie sich aktiv in die Gestaltung Ihres Stadtteils mit ein, motivieren Sie auch Ihre Nachbarin und Ihren Nachbarn“, forderte Schilder die Besucher auf. Die positive Entwicklung durch das Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ im Memminger Westen sei ein gutes Beispiel dafür, wie es gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern gelingen könne, einen Stadtteil zu verbessern und vorhandene Potenziale zu nutzen. 

Das neue Stadtteilbüro am Baltenplatz 1 ist ab Januar 2018 Anlaufstelle für alle Bewohnerinnen und Bewohner des Ostens. Hier sollen Initiativen und Aktivitäten gebündelt werden. Beispiele für die Nutzung der neuen Räumlichkeiten gab Katrina Dibah-Lavorante, die rund acht Jahre im Memminger Westen als Quartiersmanagerin tätig war. Ob Kinderferienprogramm, Frauenfrühstück oder Seniorentanz, für alle Bevölkerungsgruppen könnten je nach Bedarf, Interesse und ehrenamtlichem Engagement verschiedene Angebote entwickelt werden. 

Projektmanager Uwe Weißfloch, Leiter des Stadtplanungsamts, stellte den vom Stadtrat beschlossenen Maßnahmenplan für den Memminger Osten vor. Dazu gehören zum Beispiel die Neugestaltung der Waldfriedhofstraße, des Spielplatzes am Haienbach und des Schießstatt-Dreiecks. Auch die Fußwegeverbindung am Marienrain soll laut Weißfloch verbessert werden. Auf der Tagesordnung standen zudem die geplante Wohnbebauung auf dem ehemaligen Pendlerparkplatz an der Augsburger Straße und die damit verbundene Frage nach Parkmöglichkeiten im Quartier. 

Über die aktuelle Radwegeführung in der Augsburger Straße informierte der städtische Radverkehrsbeauftragte Urs Keil. Stadtbildprägende Gebäude und Erinnerungsorte im Memminger Osten brachte Stadtarchivar Christoph Engelhard in die Diskussion ein. Er stellte die bisherige Arbeit des Geschichtsarbeitskreises vor und informierte anhand einer Bilderschau über die Teilung der Stadt in zwei Bereiche durch den Bau der Bahnlinie von Ulm nach Kempten im Jahr 1862, über frühere Industriebetriebe, den Siedlungsbau, die „Badeanstalt“ und Erinnerungsorte wie den Alten Friedhof, den Jüdischen Friedhof und den Waldfriedhof. 

Der Geschichtsarbeitskreis trifft sich am Dienstag, 16. Januar, um 18 Uhr im neuen Stadtteilbüro am Baltenplatz 1. Die Quartiersmanagerin Katrina Dibah-Lavorante lädt dort am Donnerstag, 18. Januar, um 18 Uhr zu einem ersten Treffen ein. Öffnungszeiten und Telefonnummer des Stadtteilbüros am Baltenplatz werden noch bekannt gegeben. (MK)

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