„Einmal noch die Sonne spüren...“

Außenbalkon der Palliativstation weitgehend fertiggestellt

Die Initiatorin und die Macher des Balkonprojektes (von links) Verwaltungsleiter Wolfram Firnhaber, Fördervereinsvorsitzender und Sparkassen-Chef Thomas Munding, Architekt Helmut Schedel, ärztlicher Direktor Professor Dr. Albrecht Pfeiffer, Pflegedienstdirektor Hans-Jürgen Stopora, Pathologe Dr. Walter Hofmann und Fördervereins-Schatzmeister und Wirtschaftsprüfer Volker Möntmann.
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Die Initiatorin und die Macher des Balkonprojektes (von links) Verwaltungsleiter Wolfram Firnhaber, Fördervereinsvorsitzender und Sparkassen-Chef Thomas Munding, Architekt Helmut Schedel, ärztlicher Direktor Professor Dr. Albrecht Pfeiffer, Pflegedienstdirektor Hans-Jürgen Stopora, Pathologe Dr. Walter Hofmann und Fördervereins-Schatzmeister und Wirtschaftsprüfer Volker Möntmann.

Memmingen - Gemeinsam haben der Klinikförderverein und die Palliativstation des Memminger Klinikums den Außenbalkon in der Palliativstation verwirklicht. Das nun weitgehend abgeschlossene Projekt wurde im Rahmen einer Presseveranstaltung den Medienvertretern vorgestellt.

Eine allgemeine Vorstellung erfolge nach endgültiger Fertigstellung voraussichtlich im Frühsommer kommenden Jahres, so Klinikum-Verwaltungsleiter Wolfram Firnhaber. Der Balkon mit Glasplatten als Balkonbrüstung und einer Gesamtfläche von rund 30 Quadratmetern sowie einer Breite von 1,5 Metern hat eine Länge von zehn Metern und eine Tiefe von sechs Metern und ist teilweise mit einem Glasdach überbaut, sodass auch bei leichtem Nieselregen der Aufenthalt auf dem Balkon noch möglich ist. 

Laut Fördervereinsvorsitzendem Thomas Munding belaufen sich die Gesamtkosten auf rund 180.000 Euro, die durch zahlreiche Spenden durch Firmen und Privatpersonen aufgebracht wurden. Zur vollständigen Finanzierung fehlten, laut Munding, aber noch rund 5.000 bis 10.000 Euro. Es wäre schön, wenn diese Mittel ebenfalls noch durch weitere Spenden aufgebracht werden könnten. 

Laut ausführendem Architekt Helmut Schedel war das Projekt schon eine bautechnische Herausforderung. „Wir haben hier tonnenweise Stahl verbaut.“ Als sehr gut gelungen bezeichnete indes der ärztliche Direktor Professor Dr. Albrecht Pfeiffer den Außenbalkon. „So ein Projekt für die Allgemeinheit ist höchst beeindruckend“.

 Ideengeber dafür waren ursprünglich Heike Kahnert und ihr Mann, der zwischenzeitlich an seiner unheilbaren Krankheit verstorben ist, dessen sehnlichster Wunsch es jedoch war, diesen Balkon zu bauen um wenigstens „noch einmal die Sonne auf seiner Haut zu spüren und die Sterne am Nachhimmel zu sehen“. Die Möglichkeit dazu wurde mit diesem Balkon für die Patienten jetzt geschaffen. (jw)

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