CSU benennt Kandidatinnen für Landtag und Bezirkstag

Frauen dominieren die Listenplätze

+
Die beiden Listen-Kandidatinnen für die Landtags- und Bezirkstagswahl, Martina Leipold (Dritte von links) und Margareta Böckh (Vierte von links) mit den Direkt-Kandidaten Alfons Weber (Bezirkstag, links) und Klaus Holetschek (Landtag, rechts) sowie Wirtschaftsminister und Kreisvorsitzender Unterallgäu Franz Josef Pschierer (Zweiter von links).

Memmingen - Nach der Wahl der Direktkandidaten Klaus Holetschek und Alfons Weber durch die Delegierten für die Landtags- und Bezirkstagswahl stellten jetzt die beiden CSU-Kreisverbände Memmingen und Unterallgäu anlässlich einer Pressekonferenz auch ihre Listenkandidaten für die Wahl im Oktober vor.

Während bei den Direktkandidaten die Männer dominieren, stehen bei den Listenkandidaten die Frauen im Vordergrund. Als Bewerberin für den Landtag steigt die Buxheimer Gemeinderätin und Kreisvorsitzende der Frauenunion Unterallgäu, Martina Leipold, in den Ring und als Listenkandidatin für die Wahl zum Bezirkstag Memmingens zweite Bürgermeisterin und Kinderschutzbundvorsitzende Margareta Böckh. „Gemeinsam mit diesen kompetenten und starken Kandidatinnen können wir in einen engagierten Wahlkampf gehen und die Region nach vorne bringen“, gab Landtagsabgeordneter und Memmingens CSU-Kreisvorsitzender Klaus Holetschek als Parole aus. Während der neu gewählte Bayerische Wirtschaftsminister und Unterallgäuer Kreisvorsitzende, Franz Josef Pschierer, ergänzte: „Wir werden einen Wahlkampf aus einem Guss machen und werden Themen gemeinsam generieren und voranbringen.“ Die gebürtige Memmingerin (1969) Martina Leipold, die sich insbesondere für die Themen ärztliche Versorgung auf dem Land, Familien, Pflege sowie alleinerziehende Mütter und offene Ganztagsklassen an Schulen interessiert, ist ausgebildete Bankkauffrau und seit 2014 Gemeinderätin in Buxheim sowie dortige Jugendbeauftragte. Seit 2006 ist sie zudem Mitglied im CSU-Ortsverband Buxheim. Darüber hinaus CSU-Kreisvorsitzende und Mitglied im CSU-Bezirksvorstand. Außerdem ist sie Mitglied im Vorstand der Frauenunion Ottobeuren sowie seit 2017 Kreisvorsitzende der Frauenunion Unterallgäu. Margareta Böckh (Jahrgang 1952), Memmingens zweite Bürgermeisterin, äußerte sich zu ihrer Bewerbung für den Bezirkstag so: „Die Aufgaben des Bezirks liegen auf meiner Schiene. Der Bezirk ist in Memmingen sehr präsent in Themen, in denen auch ich schon seit 20 Jahren tätig bin. Ob Inklusion oder der Einsatz für Bedürfnisse der Senioren ist für mich gelebter Alltag. Der Bezirkstag ist ein Sozial-Parlament von der Frühförderung bis ins hohe Alter“, so Böckh. In den letzten Jahren haben wir in Zusammenarbeit mit den Wohlfahrtsverbänden viel erreicht, sagte Direkt-Kandidat und Bezirkstags-Vizepräsident Alfons Weber. Dabei sei die Zusammenarbeit zwischen Bund, Land und Kommune eminent wichtig. (jw)

Auch interessant

Meistgelesen

In Memmingen ist wieder Jahrmarkt
In Memmingen ist wieder Jahrmarkt
Zehn Jahre Tanz in Niederrieden
Zehn Jahre Tanz in Niederrieden
AfD jetzt auch im Bezirkstag
AfD jetzt auch im Bezirkstag
Landwirte kämpfen gegen die neue Düngemittelverordnung 2025
Landwirte kämpfen gegen die neue Düngemittelverordnung 2025

Kommentare