Aktuelle Informationen zur Covid-19-Pandemie

Corona in Memmingen: Stadt erlässt 7. Allgemeinverfügung

Grafik des Coronavirus in Nahaufnahme.
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Corona-Update: So ist die Lage in Memmingen.

Memmingen – Wegen der aktuellen Coronasituation teilt die Stadt Memmingen laufend weitere Veränderungen mit. Wir informieren, wenn es Neuigkeiten gibt, und aktualisieren diese Seite.

In Memmingen werden insgesamt 613 bestätigte Infektionen gezählt. Neun Patienten sind laut Bayerischem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) gestorben. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt laut LGL in Memmingen bei 113,38 (Stand: 4. Dezember 2020). Im Klinikum Memmingen befinden sich insgesamt 27 Covid-19-Patienten in Behandlung, davon 20 auf der normalen Station und sieben auf der Intensivstation (Stand: 4. Dezember 2020).

Wie sich das Infektionsgeschehen in den einzelnen Städten und Landkreisen entwickelt, darüber informieren tagesaktuell das Robert-Koch-Institut und das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit auf ihren jeweiligen Webseiten.

Update vom 2. Dezember:

Ausnahme der Maskenpflicht auf innerstädtischen Plätzen

Die Stadt Memmingen hat aufgrund der 9. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ihre Allgemeinverfügung angepasst. Die 7. Allgemeinverfügung tritt heute (2. Dezember 2020) in Kraft. In der Regel sind hier nur Anpassungen an die bayerische Verordnung vorgenommen worden, im Großen und Ganzen bleiben die Regelungen der 6. Allgemeinverfügung gleich. Neu ist die Ausnahme der Maskenpflicht auf den innerstädtischen Plätzen von 22 bis 6 Uhr

Update vom 30. November:

Stadtbibliothek und Archiv-Lesesaal geschlossen

Coronabedingt müssen Bibliotheken in Bayern ab 1. Dezember 2020 schließen. Auch die Stadtbibliothek Memmingen ist davon betroffen. Deshalb wird die Bibliothek ab 1. Dezember einen to-go-Service anbieten: Bibliothekskunden bestellen ihre gewünschten Medien, das Team der Stadtbibliothek packt für sie das Wunschpaket zusammen.

Gewünschte Medien können auf der Homepage bibliothek.memmingen.de im Onlinekatalog ausgewählt werden und schriftlich oder telefonisch bestellt werden. Eine genaue Anleitung befindet sich direkt auf der Homepage der Stadtbibliothek. Eine kontaktlose Abholung zum vereinbarten Termin wird im Innenhof des Antonierhauses ermöglicht. Die Medien kann man weiterhin über die Außenrückgabe wieder abgeben. Während der Schließzeit fallen keine Säumnisgebühren an.

Darüber hinaus weist die Stadtbibliothek auf das digitale Angebot der Onleihe hin. Bei Interesse an der Nutzung der eBibliothek besteht die Möglichkeit eines vorläufigen Zugangs. Telefonisch erreicht man die Stadtbibliothek weiterhin unter 08331/850-156.

Auch das Stadtarchiv Memmingen muss seinen Lesesaal schließen. Das Team des Stadtarchivs wird versuchen, dringende Anfragen telefonisch oder schriftlich zu beantworten beziehungsweise einschlägige Archivalien zu digitalisieren und gegebenenfalls auch online zur Verfügung zu stellen. Da die schriftliche Beantwortung von Anfragen und die Einsicht in Archivgut sehr viel Zeit benötigt, bitten die Mitarbeitenden für eventuelle Verzögerungen um Verständnis.

Update vom 26. November:

Weitere Todesfälle im Altenheim St. Ulrich

Wie das Gesundheitsamt der Stadt Memmingen mitteilt, kam es im Altenheim St. Ulrich zu weiteren Todesfällen infolge von Covid-19-Erkrankungen. Die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie ist damit auf neun gestiegen. Das RKI meldet heute einen Stand von fünf Toten in Memmingen (seit Beginn der Pandemie), das LGL meldet acht Tote. Die Unterschiede in den Angaben sind auf Verzögerungen durch die Übermittlung der Zahlen zu erklären. 

Am vergangenen Samstag, 21. November, hat es eine vom Gesundheitsamt veranlasste Reihentestung unter den Seniorinnen und Senioren im Ulrichsheim sowie unter dem in der Pflege tätigen Personal gegeben. Rund 300 Personen wurden getestet. Durch diese Testungen sind zwei Infektionen unter den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie eine Infektion im Personal bekannt geworden.

Aktuell sind insgesamt sieben Bewohnerinnen und Bewohner des Ulrichsheims an Covid-19 erkrankt, zwei von ihnen werden im Klinikum Memmingen behandelt.

Stadt Memmingen richtet Impfzentrum ein

Seit Mittwoch steht nun fest, dass die Stadt Memmingen das Impfzentrum im Erdgeschoss des Schulgebäudes der ehemaligen Realschule in der Buxacher Straße einrichten wird. Im Moment laufen laut Auskunft der Pressestelle der Stadt die Vorbereitungen, was Personal und Ausstattung angeht.

Ab 15. Dezember 2020 soll das Impfzentrum betriebsbereit sein. Geplant wird zunächst mit einem Betrieb voraussichtlich bis 30. Juni 2021. Ganz wichtig: Der konkrete Start von Impfungen Memminger Bürgerinnen und Bürger hängt natürlich von der Verfügbarkeit eines Impfstoffs ab. 

Update vom 3. November:

Städtische Museen wieder geschlossen

Im Zuge der neuen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bleiben alle städtischen Museen in Memmingen aktuell bis Montag, 30. November, geschlossen. Geplante Veranstaltungen wie die Eröffnung „Timur Lukas & Laurentius Sauer – Due Two Fries“ am 6. November in der MEWO Kunsthalle und „imPERFEKT“ am 25. November, der Jubiläumsausstellung zu ihrem 15-jährigen Bestehen, müssen wie auch das gesamte Rahmenprogramm abgesagt werden. Auch das Stadtmuseum Memmingen hat sich entschlossen, die diesjährige Weihnachtsausstellung abzusagen. Die aktuellen Ausstellungen „AusZeit – Kunst als Klärung“ von Reinhard Blank und „Würde und Idee“ von Veronika Dünßer-Yagci werden dafür verlängert.

Über die weitere Entwicklung, eventuell nachzuholende und künftige Termine werden die städtischen Museen informieren, sobald eine Planbarkeit gegeben ist. Weitere Informationen findet man unter www.mewo-kunsthalle.de und www.memmingen.de/kultur/kultur-geschichte/museen/stadtmuseum.html.

Update vom 2. November:

Gedenkfeier zur Pogromnacht abgesagt

Auch die die Gedenkstunde zur Reichspogromnacht am 9. November an der ehemaligen Synagoge am Schweizerberg in Memmingen muss abgesagt werden. Die Katholische Arbeitnehmer Bewegung, kurz KAB, die in diesem Jahr für die Durchführung der Gedenkstunde verantwortlich ist, bedaure den Ausfall sehr. Die KAB stellt es jedem frei, eine persönliche Gedenkminute zu Hause oder an der Gedenkstätte abzuhalten. Ebenso könne jeder nach jüdischem Brauch für die verstorbenen einen Stein an der Gedenkstätte ablegen.

Die im Anschluss geplante Ausstellung, die von Schülern der Bismarckschule organisiert wurde, musste ebenfalls abgesagt werden.

Update vom 30. Oktober:

Landestheater Schwaben muss Vorstellungsbetrieb einstellen

Aufgrund der Beschlüsse von Bund und Ländern zu einem Teil-Lockdown im November muss das Landestheater Schwaben seinen Vorstellungsbetrieb ab 2. November bis 30. November einstellen. Die Theaterkasse bleibt jedoch geöffnet.

In einer Pressemitteilung des LTS heißt es: „Theater stellen bedeutende Orte des öffentlichen Austausches da. Theater sind mitverantwortlich für den Erhalt einer solidarischen, einer offenen, einer empathischen Gesellschaft. Theater sind Gestalter und Bewahrer einer demokratischen Gemeinschaft. Theater sind Orte der kulturellen Bildung ebenso wie der Herzensbildung. Wir hätten uns gewünscht, dass man die Theater mit ihren konsequenten und erfolgreich erprobten Hygienekonzepten, mit ihrem disziplinierten und verantwortungsvollen Publikum, auch im November geöffnet hält.“

Das Landestheater Schwaben will auch im November über verschiedene Kanäle mit den Zuschauerinnen und Zuschauern in Kontakt bleiben. Eine Plakatkampagne, Lesungen übers Telefon, filmische Einblicke in die drei neuen entstehenden Produktionen und eine größere digitale Umsetzung eines Projektes sind bereits angedacht. Kunden, die im November bereits ein Ticket gebucht haben, würden zeitnah durch das Landestheater kontaktiert.

Gedenkveranstaltungen zum Volkstrauertag abgesagt

Aufgrund des coronabedingten Veranstaltungsverbots im November sind die Gedenkveranstaltungen zum Volkstrauertag am Sonntag, 15. November, auf dem Waldfriedhof und in den Stadtteilen abgesagt. Die Gottesdienste zum Volkstrauertag finden jedoch statt. Oberbürgermeister Manfred Schilder wird am 15. November im Anschluss an den Gedenkgottesdienst in St. Martin sprechen, Bürgermeisterin Margareta Böckh im Anschluss an den Gottesdienst in St. Josef. Beide Gottesdienste beginnen um 9.30 Uhr.

45 Verstöße gegen Maskenpflicht

Wie die Pressestelle der Stadt Memmingen mitteilt, hat es auf dem Memminger Wochenmarkt am Samstag, 17. Oktober, und am Dienstag, 20. Oktober, verstärkte Kontrollen zur bestehenden Maskenpflicht gegeben. Polizei und Ordnungsamt haben an den beiden Vormittagen insgesamt 45 Verstöße gegen die Maskenpflicht festgestellt. Es handelt sich um Ordnungswidrigkeiten, die jeweils mit einer Geldbuße von 250 Euro geahndet werden. Es soll auch weiterhin Kontrollen zur Maskenpflicht geben.

Update vom 27. Oktober:

Tourist Information geschlossen

Das Büro der Memminger Tourist Information bleibt aufgrund der hohen Fallzahlen vorübergehend für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Mitarbeiter sind aber weiterhin erreichbar unter Telefon 08331/850172 oder per E-Mail an info@memmingen.de.

Update vom 26. Oktober 2020:

Weiterhin Maskenpflicht an Memminger Schulen

Wie die Pressestelle der Stadt Memmingen mitteilt, bleibt die Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen weiterhin bestehen. Memmingen hat am Wochenende den erhöhten Schwellenwert von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten und damit die Stufe Dunkelrot der Corona-Ampel in Bayern erreicht.

„Es tut mir sehr leid, dass wir die Maskenpflicht für Grundschulkinder nicht aufheben können, wie einige Eltern es fordern. Aber das Infektionsgeschehen in Memmingen spitzt sich zu“, sagte dazu Oberbürgermeister Manfred Schilder. „Wir bewerten die Lage täglich neu und sobald es möglich ist, wird die Maskenpflicht für die Kleinen aufgehoben“, betonte er. „Die Entwicklung des Infektionsgeschehens ist allerdings sehr beunruhigend, es geht in die falsche Richtung. Die Zahl der Neuinfektionen steigt, und zwar viel zu schnell und viel zu stark.“

Entsprechend der bayerischen Corona-Ampel gilt in Stufe Gelb (Inzidenzwert zwischen 35 und 50) eine Maskenpflicht an weiterführenden und berufsbildenden Schulen am Platz. In Stufe Rot (Inzidenzwert zwischen 50 und 100) gilt die Maskenpflicht an Schulen zusätzlich an Grundschulen und an der Grundschulstufe der Förderschulen. Eine Ausnahme von dieser Regelung kann eine Kreisverwaltungsbehörde erwirken, wenn es sich um ein klar eingrenzbares Ausbruchsgeschehen handelt oder dies in begründeten Einzelfällen aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist, heißt es von Seiten der Ministerien.

OB Schilder hat sich wie angekündigt mit dem Gesundheitsministerium, der Regierung von Schwaben und dem staatlichen Schulamt zur Maskenpflicht an Grundschulen abgestimmt. Dabei sei klar geworden, dass die Beibehaltung der bestehenden Regelung notwendig sei. „Das Infektionsgeschehen in Memmingen lässt eine Ausnahmeregelung aktuell leider nicht zu. Die Neuinfektionen sind alles andere als klar eingrenzbar und auch Grundschulen sind betroffen“, so Schilder. Aktuell sind einzelne Klassen an der Edith-Stein-Schule und der Elsbethenschule in Quarantäne. Außerdem gebe es positiv Getestete unter Lehrkräften beziehungsweise Schülern am Bernhard-Strigel-Gymnasium, an der Mittelschule Amendingen, am BBZ und an der Staatlichen Realschule. „Ich denke, das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen ist das kleinere Übel. Wir sollten alles uns Mögliche tun, um den Präsenzunterricht an unseren Schulen solange wie möglich aufrechterhalten zu können“, so Schilder.

Zusatzvorstellungen und Absage im Landestheater Schwaben

Um trotz der Beschränkung auf maximal 50 Personen möglichst vielen Zuschauerinnen und Zuschauern einen Vorstellungsbesuch zu ermöglichen, hat das Landestheater Schwaben Zusatzvorstellungen verschiedener Produktionen angesetzt. Davon wurden mehrere Termine auf den Nachmittag gelegt. Um ausreichend Zusatztermine generieren zu können, wird die Produktion „Die Kunst der Komödie“ aus dem Spielplan genommen.

Für die abgesagten Vorstellungen von „Die Kunst der Komödie“ und für alle anderen Vorstellungen sind aufgrund der reduzierten Platzkapazitäten Umbuchungen erforderlich. Der Vorverkauf des Landestheaters werde sich in diesem Fall mit den betroffenen Kundinnen und Kunden in Verbindung setzen.

Geänderte Öffnungszeiten der Stadtbibliothek

Um die Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten der Stadtbibliothek auch bei einem möglichen Coronafall im Personal zu gewährleisten, arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis auf Weiteres in verschiedenen Teams. Die Stadtbibliothek muss aus diesem Grund mittags für eineinhalb Stunden und am Abend 30 Minuten eher schließen.

Ab sofort gelten daher neue Öffnungszeiten: Dienstag: 10 bis 13 Uhr und 14.30 bis 17.30 Uhr; Mittwoch, Donnerstag und Freitag: 11 bis 13 Uhr und 14.30 bis 17.30 Uhr; Samstag: 10 bis 13 Uhr.

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