CSU-Delegierte nominieren Klaus Holetschek für Landtagswahl

„Ansporn und Motivation zugleich“

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Sichtlich zufrieden schienen die beiden Politiker Alfons Weber (links) und Klaus Holetschek über das eindeutige Ergebnis ihrer Nominierung für die Bezirks- und Landtagswahl im kommenden Jahr.

Erkheim/Memmingen - Klaus Holetschek, seit vier Jahren Stimmkreisabgeordneter im Stimmbezirk 712 Memmingen, ist von der CSU-Delegiertenversammlung mit herausragenden 100 Prozent der gültigen Stimmen erneut als Kandidat für die kommende Landtagswahl 2018 aufgestellt worden. Bei der vergangenen Landtagswahl im Oktober 2013 hatte er das Direktmandat mit 52,4 Prozent der Erststimmen errungen. Bei der Delegiertenversammlung im Bistro „Akut“ in Erkheim erhielt der 52-Jährige 86 von 86 gültigen Stimmen.

In einer engagierten Bewerbungsrede steckte der Kandidat zunächst die Ziele für eine kommende Amtsperiode ab. „Mir liegen die Menschen sehr am Herzen und ich möchte die Region weiter fit machen“, so Holetschek. „Wir müssen den Menschen wieder Vertrauen geben“. 

„Holetschek ist ein Hochkaräter der die besten Voraussetzungen für das Amt hat“, so Staatsminister a.D. Josef Miller in seiner Wahlempfehlung. „Er weiß, wie Politik geht. Er ist sowohl ein Hoffnungs- als auch ein Leistungsträger“. Ausgestattet mit einem hundertprozentigen Delegiertenvotum des Stimmkreises geht Holetschek nun auch ins Rennen, um erneut einen Sitz im Landtag zu ergattern.

Großer Vertrauensbeweis

Holetschek dankte für den großen Vertrauensbeweis und betonte: „Ich kandidiere wieder mit dem Ziel, die Lebenssituation für die Menschen zu verbessern. Das Wahlergebnis ist Ansporn und Motivation zugleich“. 

Mit einem Votum von 95,18 Prozent wurde anschließend auch der Markt Rettenbacher Bürgermeister und amtierende Vizepräsident, Alfons Weber, erneut als Kandidat für den Bezirkstag ausgestattet. „Als dritte kommunale Ebene machen wir die Arbeit, die die Kommunen alleine nicht erfüllen können“, so Weber. „Wir kümmern uns um Alte und Schwache, um menschenwürdige Pflege und Psychiatrie sowie funktionierende Krankenhäuser, bis hin zu Eingliederungshilfen für Flüchtlinge und einiges mehr. Ohne funktionierende Bezirke wäre vieles, was die Menschen brauchen, nicht leistbar,“ so Weber. 

Nach den Worten des Bundespolitikers und Wahlleiters Stephan Stracke prädestinieren die seit Jahren anerkannte Arbeit des Bezirks Schwaben und seines Vizepräsidenten den Amtsinhaber als einen zupackenden Politiker, für den die Sozialarbeit eine Herzensangelegenheit ist. Nach der erfolgreichen Kandidaten-Kür für die Landtags- und Bezirkstagswahl stand noch die Wahl von zehn Delegierten und zehn Ersatzdelegierten in die Wahlkreisdelegiertenversammlung an, deren Ergebnis bei Veranstaltungsende jedoch noch nicht eindeutig feststand. (jw)

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