CSU-Landtagsfraktion ernennt Söder einstimmig zum Spitzenkandidaten

Horst Seehofer tritt nicht mehr an

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Markus Söder bei einem Besuch des Allgäu Airport im Gespräch mit dem Memminger Landtagsabgeordneten Klaus Holetschek. Im Hintergrund (Bildmitte) Memmingens OB Manfred Schilder.

München/Memmingen - Horst Seehofer hat am Montagvormittag in der Fraktionssitzung seinen Verzicht auf die Spitzenkandidatur für die Landtagswahl 2018 und damit auf eine weitere Amtszeit als bayerischer Ministerpräsident erklärt. Das Amt als Ministerpräsident stellt er im ersten Quartal 2018 zur Verfügung.

Innenminister Joachim Herrmann hat darüberhinaus in der ersten Wortmeldung in der Fraktionssitzung verkündet, dass er nicht gegen Markus Söder antreten werde, so der Memminger Landtagsabgeordnete Klaus Holetschek in einer aktuellen Stellungnahme. Die Landtagsfraktion hat daraufhin einstimmig in offener Abstimmung eine klare und eindeutige Empfehlung für Markus Söder als Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2018 auch in Richtung Parteitag abgegeben. Holetschek: „Ich kenne Markus Söder bereits aus gemeinsamen Zeiten bei der Jungen Union. Schon damals habe ich ihn für einen der fähigsten Politiker gehalten.“

 Holetschek zollt Horst Seehofer für seine Verdienste und Leistungen für den Freistaat großen Respekt und Anerkennung. „Dies gilt auch für die Entscheidung von Joachim Herrmann, der in seiner Erklärung an die Landtagsfraktion mitgeteilt hat, Brücken zu bauen und keine Gräben zu reißen“. Wichtig sei jetzt, dieses Signal der Geschlossenheit mitzunehmen. "Wir müssen die riesigen Aufgaben, die vor uns liegen, gemeinsam und im Konsens anpacken und weiter gute und erfolgreiche Arbeit für die Menschen in unserem Land machen. Das wird von uns erwartet und dafür wurden wir gewählt“, sagte Holetschek. 

Der nächste Besuch des designierten Ministerpräsidenten steht laut Holetschek bereits fest: Markus Söder kommt am 6. Februar 2018 zum Neujahrsempfang der CSU Memmingen. (MK)

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