CSU stellt ihre Kandidaten und Wahl-Plakate vor

Heiße Wahlkampfphase hat begonnen

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Christian Schubert, Stephan Stracke, Christoph Baur, Klaus Holetschek und Alfons Weber (von links) präsentierten sich beim Wahlkampfauftakt in Memmingen.

Memmingen - Mit der Vorstellung der Kandidaten und ihrer Wahlplakate startete der CSU-Kreisverband Memmingen/Unterallgäu in die heiße Phase des Wahlkampfes zur Bezirks-, Landtags- und Bundestagswahl. Den hochsommerlichen Temperaturen angepasst, bevorzugten die Kandidaten dazu den angenehm kühlen Biergarten, um für sich und ihre Politik zu werben und ihre Wahl-Plakate der Öffentlichkeit zu präsentieren.

In sechs Wochen werden die Wähler in Bayern hintereinander im Abstand von einer Woche gleich zweimal zur Urne gebeten. Einmal, um am 15. September ihr Votum für die Neuwahlen zum Bayerischen Bezirks- und Landtag abzugeben und eine Woche später um für die Zusammensetzung des neuen Bundestages zu stimmen. Umfragen zufolge sind viele Wähler noch unentschlossen wem sie diesmal ihr Vertrauen schenken sollen. Entscheiden sich gar oft erst in der Wahlkabine, welchen Kandidaten von welcher Partei sie diesmal unterstützen. Viel wird davon abhängen, ob Programm und Kandidaten die Zustimmung der Wähler finden. Nachdem der bisherige CSU-Landtagsabgeordnete Josef Miller bekanntermaßen aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl in den Landtag antritt, musste dafür ein Nachfolger gefunden werden. In dem Juristen Klaus Holetschek, langjähriger Bürgermeister von Bad Wörishofen und Vorsitzender des Kur- und Heilbäderverbandes, stellt sich ein Direktkandidat zur Wahl, der bereits langjährige Politikerfahrung besitzt. Holetschek war schon einmal von 1998 bis 2002 im Bundestag vertreten. Als Listenkandidat versucht sich dagegen erstmals der 29-jährige Jungunternehmer und Memminger CSU-Kreisvorsitzende Christoph Baur. Baur ist zudem CSU-Ortsvorsitzender und Mitglied der JU. Dagegen tritt für den Bezirkstag erneut der erfahrene und langjährige Vizepräsident des Bezirkstages und Bürgermeister aus Markt Rettenbach, Alfons Weber, an. Auf der Liste zum Bezirkstag versucht sich dagegen erstmals der verheiratete Familienvater und JU-Vorsitzende Christian Schubert. Während Klaus Holetschek ein breites politisches Spektrum vertritt und sich bei seiner Wahl vor allem für eine Stärkung der Infrastruktur einsetzen will und dabei die Bahnelektrifizierung als eine der wichtigsten Aufgaben in naher Zukunft sieht, steht Baur explizit für die Stärkung des Ehrenamtes. "Mir macht es Spaß, für andere Menschen einzutreten", so Baur. Auch Holetschek sei es wichtig bei den Menschen zu sein und "mich für ihre Bedürfnisse einzusetzen". Alfons Weber will weiterhin auf Bezirkstagsebene den Schwachen und Bedürftigen helfen. "Mein Engagement im Sozialen ist mir ein besonderes Bedürfnis und die Stärkung der Wohlfahrtsverbände liegt mir am Herzen", sagte Weber. Als Listen-Kandidat für den Bezirkstag tritt Christian Schubert an, dem vor allen Dingen die häufige Politikverdrossenheit der jungen Menschen ein Dorn im Auge ist. "Ich werde versuchen die Jugendlichen zu bewegen zur Wahl zu gehen, denn jeder kann mit seiner Stimme etwas bewegen. Wer nicht wählt stellt sich automatisch ins Abseits", so sein Credo. Um Unterstützung bat auch Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke für die Bundestagswahl. Stracke tritt erneut an, um Memmingen und das Unterallgäu in Berlin zu vertreten. "Mein Anspruch ist, Ansprechpartner aller Menschen zu sein und für ihre Probleme einzutreten. Mir liegt meine bayerische Heimat und die Menschen hier besonders am Herzen, deshalb möchte ich mich auch in Berlin dafür einsetzen, dass die Stärke Bayerns und die Lebensqualität der Menschen hier erhalten bleibt", so Stracke. Staatsminister a.D. und nun auch Landtagsabgeordneter a.D. Josef Miller zeigte sich überzeugt, mit diesem Team eine ausgewogene Mannschaft aus jungen Nachwuchspolitikern und erfahrenen Politprofis im "Rennen" zu haben, die "die erfolgreiche CSU-Politik weiterführen kann, um die Zukunft Bayerns als erfolgreichstes Bundesland Deutschlands zu bewahren" und bat um die Zustimmung bei den anstehenden Wahlen. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch die Gruppe Klaus Kuhn und Freunde. (jw)

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