Projekte aus dem Unterallgäu und der Stadt Memmingen gewürdigt

Bezirk vergibt Ehrenamtspreis

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Maria Fickler (links), die ehrenamtlich für die Demenz-Hilfe Allgäu im Einsatz ist, freute sich gemeinsam mit Bezirksrätin Petra Beer (Memmingen) über die Anerkennung ihrer freiwilligen Tätigkeit durch den Bezirk Schwaben.

Augsburg - Seit 2009 vergibt der Bezirk Schwaben einen Ehrenamtspreis, mit dem bürgerschaftliches Engagement im Sozialbereich besonders gewürdigt wird. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre vergeben.

Die Jury um den Behindertenbeauftragten des Schwäbischen Bezirkstags, Wolfgang Bähner, hatte heuer keine einfache Wahl unter den knapp 50 Bewerbungen. "Unsere Anerkennung haben alle Bewerber, die sich für andere Menschen einsetzen, verdient", so Bähner. "Es hat sich wieder einmal gezeigt, wie vielfältig und intensiv das Engagement in ganz Schwaben ist." Die Entscheidung der Jury fiel heuer auf die ehrenamtlichen Hospizhelferinnen und Hospizhelfer am St. Vinzenz-Hospiz in Augsburg. Gewürdigt – unter anderem mit einer Anerkennungsurkunde – werden jedoch auch weitere Bewerber für herausragende Projekte. Aus dem Landkreis Unterallgäu sind dies die Behinderten-Kontaktgruppe für Mindelheim und Bad Wörishofen sowie aus der Stadt Memmingen die ehrenamtliche Demenz-Hilfe beim Projekt Familiengesundheit 21, die Ehrenamtlichen im Projekt Wohnviertelapostolat in der Pfarreiengemeinschaft St. Josef-Christi Auferstehung, die ehrenamtlichen Helferinnen Frau Regnath, Schölhorn, Köhle, Müller und Mottl im Bürgerstift Memmingen sowie das von Diakon Roland Press vorgeschlagene Ehepaar Lieselotte und Erwin Haupeltshofer. Etliche Vertreter der Gruppen waren auch beim Festakt anwesend. Dieser war eingebettet in den ersten Tag der offenen Tür beim Bezirk Schwaben in Augsburg, der mit rund 800 Besuchern eine gute Resonanz erfuhr. (pm)

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