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Einblicke in die Vergangenheit: Der Memminger KURIER verlost drei Kalender „Memmingen in alten Bildern 2023“

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Von: Sophie-Isabel Gunderlach

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Übergabe Jubiläumskalender „Memmingen in alten Bildern 2023“
Der Kalender „Memmingen in alten Bildern“ feiert mit der Ausgabe für 2023 seinen 20. Geburtstag. Aus diesem Grund gab es im Memminger Rathaus eine feierliche Übergabe des Jubiläumskalenders an Oberbürgermeister Manfred Schilder (3. v. links) durch Herausgeber Utz Benkel (2. v. rechts). Mit auf dem Bild sind der ehemalige Memminger Heimatpfleger Günther Bayer (links), die stellvertretende Memminger Heimatpflegerin Sabine Streck (2. v. links) und Buchhändlerin Martina Schmid (rechts). © Gunderlach

Memmingen – Der Blick von der Martinskirche auf den Marktplatz im Jahr 1956, der Hexenturm 1920 oder der Weinmarkt 1915 – das sind drei Motive des neuen Kalenders „Memmingen in alten Bildern“ für das Jahr 2023. Mit dieser Ausgabe feiert der von dem freiberuflichen Grafiker und Künstler Utz Benkel herausgegebene Kalender seinen 20. Geburtstag.

Zur Vorstellung der Jubiläumsausgabe gab es im Memminger Rathaus eine feierliche Übergabe. Bei dieser mit dabei waren Oberbürgermeister Manfred Schilder, Utz Benkel, die stellvertretende Heimatpflegerin Sabine Streck, der ehemalige Heimatpfleger Günther Bayer, der Leiter des Kulturamtes Dr. Hans-Wolfgang Bayer und Buchhändlerin Martina Schmid. Manfred Schilder betonte in seiner Ansprache, dass es jedes Mal eine große Bereicherung wäre, die alten Fotos zu sehen. „Es ist gut, dass es Menschen wie Sie gibt, die alte Bilder und Veränderungen in den Fokus nehmen“, betonte er an Utz Benkel und alle, die bei der Erstellung des Kalenders mithelfen, gerichtet, denn: „Sonst wären diese Erinnerungen verloren. Vielen Dank für 20 Jahre Stadtgeschichte.“

Utz Benkel ergriff ebenfalls das Wort und bekräftigte, dass es an der über die Jahre gewachsenen Fangemeinde liegt, dass der Memminger Kalender seinen 20. Geburtstag feiern kann. „Wenn kein Interesse da wäre, würde das nicht gehen“, erklärte der Herausgeber. Im Anschluss übergab er Manfred Schilder feierlich ein Exemplar der Jubiläumsausgabe. Das Interesse an dem Kalender kann auch Martina Schmid bestätigten. Sie war stellvertretend für die Memminger Buchhändler bei der Veranstaltung mit dabei, die den Kalender „Memmingen in alten Bildern“ jedes Jahr in der Stadt verkaufen. „Für einige Menschen hat der Kalender Sammlerstatus. Sie besitzen von der ersten Ausgabe an durchgehend ein Exemplar aus jedem Jahr“, berichtete Martina Schmid.

Hinter den Ausgaben stecken viel Arbeit und persönliches Engagement. Das Erstellen eines Kalenders dauert mehrere Monate. Im ersten Schritt kümmert sich Utz Benkel um die Organisation passenden Fotomaterials. Dafür recherchiert er beispielsweise im Internet und schreibt Menschen oder Vereine an, wenn diese mögliches Material auf sozialen Medien oder Verkaufsportalen posten. Oftmals bekommt er auch alte Postkarten oder Bilder persönlich zur Verfügung gestellt. Sind zwölf Fotos gefunden, kommt Sabine Streck ins Spiel. Sie erstellt für jedes Bild eine Bildunterschrift mit Informationen darüber, in welchem Jahr das Bild entstand und was genau zu sehen ist. Für die Beschriftung steht nur eine bestimmte Anzahl an Zeilen zur Verfügung. In diesen alle wichtigen und für den Betrachter interessanten Informationen zu dem Bild zusammenzufassen ist eine Herausforderung. Sabine Streck übernahm die Aufgabe von Günther Bayer, der das in seiner Zeit als Heimatpfleger einige Jahre machte (in den Anfangsjahren übernahm Utz Benkel diese Aufgabe selbst). Sind die Bildunterschriften fertig, geht der Kalender im Frühsommer in den Druck. Ab Mitte/Ende August startet in der Regel der Verkauf. Die aktuelle Auflage des Kalenders liegt bei 500 Stück.

Der Kalender ist eine jährliche Hommage an Memmingen

Für den gebürtigen Münchner Utz Benkel ist die jährliche Hommage an Memmingen mit seiner persönlichen Geschichte verknüpft. Er kam 1980 für den Zivildienst in die Maustadt und sorgte politisch für einigen Wirbel. So war er 1981 Teil der ersten Hausbesetzer in Memmingen. Im April besetzten er und rund 20 junge Erwachsene für 14 Tage das ehemalige Mesnerhaus am Martin-Luther-Platz. Ziel der Gruppe war es, ein Kommunikationszentrum zum gemeinsamen Arbeiten und Wohnen für junge Menschen zu schaffen. Die Aktion führte zwar nicht zum gewünschten Erfolg, Utz Benkel erinnert sich dennoch gerne daran zurück. Den Kontakt nach Memmingen hat er auch nach seinem Wegzug aus der Stadt immer gehalten. Heute lebt der 63-Jährige in Berlin. Historische Kalender macht Utz Benkel seit 1991. Für rund 20 Städte und Stadtteile erstellte in den vergangenen Jahrzehnten Kalender, inzwischen macht er sie noch für Weißenburg und Memmingen – und das nach wie vor mit Freude, wie er erzählt: „Ich bekomme viel positives Feedback. Darum mache ich das noch immer sehr gerne.“

Mitmachen und Gewinnen: Der Memminger KURIER verlost drei Kalender „Memmingen in alten Bildern“

Kalender „Memmingen in alten Bildern“:  Das Titelblatt 2023 zeigt das Lindauer Tor um 1916.
Das Titelblatt des Kalenders zeigt das Lindauer Tor um 1916. © Archiv Johann Wintergerst, Legau

Wer will sich einen der begehrten Kalender ergattern? Der Memminger KURIER verlost zum 20-jährigen Jubiläum drei Exemplare des auf 500 Stück limitierten Kalenders „Memmingen in alten Bildern 2023“.
Und so könnt Ihr gewinnen: Einfach Teilnahmeformular ausfüllen und abschicken – Stichwort: Kalender. Teilnahmeschluss ist Dienstag, 13. September/23:59 Uhr. Unter allen Einsendern entscheidet das Los.

Das Gewinnspiel ist beendet!

Kalender „Memmingen in alten Bildern 2023“

Preis: 17,50 Euro

Wo: ab sofort in allen Memminger Buchhandlungen

Infos zum Kalender: E-Mail: grafik-benkel@t-online.de, Tel. 0151/64521810, www.utz-benkel.de.

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