Eine neue Heimat gefunden

Einbürgerungsfeier im Memminger Rathaus

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Die Bürgerinnen und Bürger, die in den letzten Monaten die deutsche Staatsbürgerschaft bekommen haben, wurden feierlich im Rathaus empfangen.

Memmingen – Der Memminger Oberbürgermeister Manfred Schilder geht neue Wege bei der Einbürgerung: Kürzlich empfing er die Menschen, denen in den vergangenen zwölf Monaten die deutsche Staatsbürgerschaft verliehen wurde, zu einer kleinen Feier ins Rathaus.

Schilder freute sich über deren Entschluss, die Rechte und Pflichten eines deutschen Staatsbürgers zu übernehmen. Das sei mehr als ein Verwaltungsakt, denn damit würden sie sich deutlich zu unserer politischen Ordnung, unserem Grundgesetz und unserer Kultur bekennen, betonte das Stadtoberhaupt. Trotz der deutschen Geschichte, mit all ihren Höhen und Tiefen, hätten sie sich dafür entschieden, Teil der deutschen Gesellschaft zu werden. Dafür bedanke er sich, sagte Schilder. Weiter hoffe der Rathauschef, „dass Memmingen für alle mehr sein kann als nur ein Wohnort, nämlich eine Heimat, in der sie glücklich sind“. 

Als kleines Dankeschön für die neu eingebürgerten Memmingerinnen und Memminger überreichte das Stadtoberhaupt jedem einen Kalender mit Panoramabildern der Maustadt. Jeder Eingebürgerte markierte im Anschluss mit einem Fähnchen auf einer großen Weltkarte, wo er herkommt. Die Fähnchen reichten bis nach Kasachstan und Vietnam. Oberbürgermeister Schilder kündigte an, diese Veranstaltung von nun an regelmäßig durchzuführen. Der Chor „Silk Road“ (Seidenstraße) unter der Leitung von Musikschulleiter Otfried Richter umrahmte den Abend mit Liedern aus anderen Kulturen. (ew)

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