81 Bewohner und einige Mitarbeiter waren die ersten

Erste Corona-Impfung im Pflegeheim Ottobeuren

Bei der Ankunft der Ampullen mit dem Corona-Impfstoff in Ottobeuren Erdogan Adan, Melanie Schmid, Anke Landu, Dr. Arnulf Haas und Renate Morent
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Bei der Ankunft der Ampullen (von links) Erdogan Adan (Malteser), Melanie Schmid (Malteser), Anke Landu (Einrichtungsleitung), Dr. Arnulf Haas und Renate Morent (Med. Assistentin).

Ottobeuren - Am 10. Januar um 9 Uhr war es soweit: Die ersten 81 Bewohner und einige Mitarbeiter der Pflegeeinrichtung „Lebenszentrum Ottobeuren“ wurden gegen Covid-19 geimpft.

Morgens um 9 Uhr standen im Lebenszentrum Ottobeuren alle bereit: der verantwortliche Arzt, Dr. med. Arnulf Haas, seine Assistentin Renate Morent sowie die Einrichtungsleiterin Anke Landu. Der Malteser Hilfsdienst lieferte pünktlich die eisgekühlten Ampullen an. Im Vorfeld waren alle Bewohner und alle Mitarbeiter über die Wirksamkeit der Covid-19-Impfung schriftlich und mündlich informiert worden. Jeder Bewohner hat die Formulare der Anamnese, das Aufklärungsblatt sowie die schriftliche Einverständniserklärung bei der Heimleitung eingereicht, so dass es am Sonntag auch sofort losgehen konnte.

Und es musste schnell gehen. Die aktivierten Ampullen müssen bei minus 30 Grad innerhalb von sechs Stunden auf der Spritzen aufgezogen und verabreicht werden. Unter strenger Beachtung der Hygienevorschriften wurden die Heimbewohner dann in ihren Zimmern aufgesucht. Nach den vorgeschriebenen Nach-Überwachungszeiten zog das Team dann weiter.

Gegen Nachmittag war es dann auch geschafft. Alle geplanten Impfungen konnten ordnungsgemäß durchgeführt werden und das Team vom Malteser Hilfsdienst sowie Dr. Haas und seine Assistentin Renate Morent wurden dankbar von Anke Landu verabschiedet. Die erforderliche zweite Impfung soll dann am 31. Januar erfolgen. (rb)

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