In 30 Minuten ist der Akku voll

Erste Gleichstrom-Schnellladestation in Woringen

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Die LEW-Kommunalbetreuer Markus Schropp (2.von links) und Josef Nersinger (Mitte) nehmen gemeinsam mit Stefan Wagner, Geschäftsführer von Wagner Haus- und Umwelttechnik (rechts), seiner Frau Andrea Wagner und Woringens Zweitem Bürgermeister Jochen Lutz (links) die neue Gleichstrom-Schnellladestation in Betrieb.

Woringen - Der Ausbau der Ladestationen für Elektroautos geht auch in Woringen weiter. Die Lechwerke (LEW) haben dort die erste öffentliche Gleichstrom-Schnellladestation in Betrieb genommen. Sie ist eine von insgesamt 18 neuen LEW-Gleichstrom(DC)-Schnellladesäulen, die über das sogenannte „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert werden.

„Eine flächendeckende Ladeinfrastruktur ist für den Erfolg der Elektromobilität ganz entscheidend“, sagt LEW-Kommunalbetreuer Josef Nersinger. Das von dem Unternehmen eigens entwickelte Flächenkonzept besteht aus einer Mischung von Gleichstrom-Schnellladestationen (DC-Ladestationen) entlang der Autobahnen und Fernstraßen sowie in Städten und Wechselstrom-Ladestationen (AC-Ladestationen) in den ländlichen Gebieten. Mit den neuen Stromtankstellen wird die Infrastruktur dem erwarteten zukünftigen Bedarf angepasst. Die Strommengen für alle LEW-Ladestationen werden ausschließlich regenerativ erzeugt, sodass CO2-freies Fahren möglich ist. 

Die neue Gleichstrom-Schnellladestation in Woringen befindet sich nahe der Autobahnausfahrt Woringen auf der A7. Sie steht auf dem Gelände der Wagner Haus- und Umwelttechnik GmbH & Co KG in der Bahnhofstraße 12. Dank Schnellladetechnologie und einer Leistung von bis zu 50 Kilowatt dauert es an der neuen Gleichstrom-Schnellladestation durchschnittlich nur 20 Minuten, bis der Akku eines Elektroautos zu 80 Prozent aufgeladen ist.

 Stefan Wagner, Geschäftsführer von Wagner Haus- und Umwelttechnik, sieht Elektromobilität als wichtigen Baustein, damit die Energiewende gelingt: „Dazu müssen alle an einem Strang ziehen. Als Unternehmen wollen wir hier vor allem dazu beitragen, dass es in unserer ländlichen Region mehr Lademöglichkeiten gibt.“ Für Jochen Lutz, Zweiter Bürgermeister von Woringen, ist der Standort ideal: „Die Schnellladesäule ist ein weiterer wichtiger Schritt für die Zukunftsfähigkeit unseres Gewerbegebiets und unserer gesamten Gemeinde. Wir freuen uns, dass wir hier so eine komfortable, schnelle Ladesäule anbieten können.“ 

Im Landkreis Unterallgäu gibt es weitere öffentliche LEW-Ladestationen in Babenhausen, Kirchhaslach, Memmingerberg, Ottobeuren, Rammingen, Türkheim und Wolfertschwenden (2). Dabei handelt es sich jeweils um Wechselstrom-Ladesäulen mit je zwei Ladepunkten mit einer Leistung von jeweils bis zu 22 Kilowatt. Bezahlen können Fahrer von Elektroautos das Laden mithilfe der App „eCharge“ von innogy über Kreditkarte oder Paypal. Alternativ können Kunden mit dem Vertrag „LEW Autostrom“ oder der „LEW Autostrom Monatsflat“ für einen Pauschalpreis diese Ladestation unbegrenzt nutzen, ebenso wie rund 4.900 weitere Ladepunkte des innogy-Ladeverbunds. Auch Kunden mit dem Vertrag „LEW Business Autostrom“ können hier vertragsbasiert laden. Darüber hinaus ist die Ladesäule in das größte deutsche Roamingnetzwerk von Hubject eingebunden und kann somit auch von Kunden anderer Mobilitätsanbieter genutzt werden. (MK)

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