Trotz Corona-Krise zu einem guten Abschluss

Etwas andere Abiturfeier am Memminger Vöhlin-Gymnasium

Auf dem Foto (von links): Lena Adelsperger, Studienrätin Stefanie Balhar, Oberstufenkoordinatorin Q12, Oberstudiendirektor Burkhard Arnold, Schulleiter, Ida Herb, Nico Jörg und Marie Walcher. Es fehlt Sandro Wegmann.
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Auf dem Foto (von links): Lena Adelsperger, Studienrätin Stefanie Balhar, Oberstufenkoordinatorin Q12, Oberstudiendirektor Burkhard Arnold, Schulleiter, Ida Herb, Nico Jörg und Marie Walcher. Es fehlt Sandro Wegmann.

Memmingen - „Abios amigos – zwölf Jahre Siesta, jetzt Fiesta“. Unter diesem Motto verabschiedeten sich die 104 Abiturientinnen und Abiturienten des Vöhlin-Gymnasiums bei ihrer Abiturfeier auf dem Campus der Schule.

Der Abend war gewiss außergewöhnlich, konnte doch nicht wie in den letzten Jahren in der Stadthalle groß gefeiert werden. Stattdessen mussten die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte aufgrund der Corona-Pandemie den Tag der Zeugnisübergabe in kleinem Rahmen ohne Eltern und Vertreter der Stadt Memmingen begehen.

Trotz alledem bemühten sich alle Beteiligten, bei schönstem Wetter einen angemessenen Abschluss für die Abiturientinnen und Abiturienten zu gestalten. Denn, so betonte Schulleiter Burkhard Arnold in seiner Rede, dies sei wie der Empfang der Fünftklässler ein besonderer Tag im Schuljahr. Er erinnerte die Schulabgänger an ihren eigenen Start am Vöhlin-Gymnasium und wies außerdem auf die Ereignisse der zurückliegenden Monate hin, die trotz der Unwägbarkeiten durch die Corona-Krise zu einem guten Abschluss, dem Abitur, geführt hätten.

Auch Benedikt Karl, der im Namen des Lehrerkollegiums zu den Schülerinnen und Schülern sprach, betonte diese Besonderheit des diesjährigen Abiturjahrgangs. Im Rückblick auf die Schulzeit hob er hervor, dass den Schülerinnen und Schülern nicht nur Wissen vermittelt wurde. Wie es die bayerische Verfassung fordere, seien nämlich auch vor allem ihr Herz und ihr Charakter ausgebildet worden.

Als Vertreterin der Eltern sprach Dr. Nicolette Rieder, die aus den Buchstaben des Wortes „Corona“ die Herausforderungen skizzierte, mit denen die zukünftigen Absolventinnen und Absolventen in der jüngsten Vergangenheit umgehen mussten. Dann bat Jonas Eisner, der die Veranstaltung moderierte, Ida Herb auf die Bühne, die eine Rede aus Schülersicht hielt und dabei die gemeinsame Zeit, so auch Wandertage und Klassenfahrten, Revue passieren ließ.

Der Höhepunkt des Abends war aber sicherlich die Vergabe der Abiturzeugnisse, die Schulleiter Burkhard Arnold sowie die Oberstufenkoordinatoren Stefanie Balhar und Josef Nagler vornahmen. Bei diesen bedankten sich die Abiturientinnen und Abiturienten für ihre Unterstützung im letzten Jahr.

Insgesamt erzielte der diesjährige Abiturjahrgang ein herausragendes Ergebnis: 35 Abiturientinnen und Abiturienten erzielten im Abiturzeugnis eine Eins vor dem Komma, 95 eine Eins oder Zwei. Der Gesamtdurchschnitt betrug 2,18, was deutlich über dem Bayernschnitt liegt. Herausragende Leistungen erbrachten Nico Jörg als Jahrgangsstufenbester und Bester in der Abiturprüfung und Lena Adelsperger mit jeweils der Abschlussnote 1,0 sowie Ida Herb, Marie Walcher und Sandro Wegmann mit 1,2. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von Abiturientin Ella Wild. Nach der Feier brachen dann die Schulabgänger in eine diesmal doch viel ungewissere Zukunft auf. (MK)

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