Förderprogramm über 120 Millionen Euro

Freistaat übernimmt Teil der Sanierungskosten für Freibäder

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Das Freibad in Memmingen.

Memmingen – Pünktlich zu Beginn der Badesaison wurde bekannt gegeben, dass der Freistaat die Kommunen mit einem Förderprogramm für Freibäder unterstützen wird. Bayern stellt hierzu insgesamt 120 Millionen Euro bereit. Der Memminger Landtagsabgeordnete Klaus Holetschek spricht von einem „wuchtigen Förderprogramm“.

„Die Errichtung und der Betrieb kommunaler Schwimmbäder ist eigentlich eine Aufgabe der jeweiligen Gemeinden und Städte“, sagte Holetschek. „Der Freistaat übernimmt nun aber bis zu 55 Prozent der Sanierungskosten von Schwimmbecken, Umkleiden und Technikbereichen.“ Interkommunale Lösungen sollen dabei besonders berücksichtigt werden.

In Bayern gibt es rund 860 kommunale Hallenbäder und Freibäder. Der Mittelbedarf für die Sanierung von Freibädern beträgt derzeit etwa 480 Millionen Euro, der durchschnittliche Fördersatz wird entsprechend der individuellen Leistungsfähigkeit der Kommunen bei rund 25 Prozent liegen. Nicht förderfähig sind Sauna- oder Spaßbadbereiche wie Sprungbecken und Wellenbecken. In den nächsten Wochen wird das Programm mit den kommunalen Spitzenverbänden endgültig abgestimmt, damit die neuen Richtlinien möglichst bald in Kraft treten und die Förderung der Maßnahmen beginnen kann. (MK)

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