„Frühstückstreffen für Frauen“ in der Benninger Festhalle

Über Gott und die Welt singen

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Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen beim Jubiläum „25 Jahre Frühstückstreffen für Frauen”.

Benningen - „Frauen genießen es, gute Impulse in einer entspannten Atmosphäre zu bekommen und gemeinsam zu frühstücken“, so eröffnete die Moderatorin Conny Link die Jubiläumsveranstaltung von „Frühstückstreffen für Frauen“ in der Benninger Festhalle. 

Eine kleine Gruppe hatte sich vor 25 Jahren erstmals im Bonhoeffer-Haus unter diesem Titel eingefunden. Einige von ihnen waren noch nach einem Vierteljahrhundert dabei, als sich nun an die 240 Frauen beim ökumenischen Treffen dieser inzwischen als Verein agierenden Gruppe ganz offensichtlich wohlfühlten.

So bunt wie das Outfit der Besucherinnen, war deren Geburtsjahr. „Bis hierher und viel weiter“ lautete das Motto der Zusammenkunft, bei der zunächst das reich bestückte Frühstücksbüfett nicht gestürmt, sondern genussvoll abgeräumt wurde. An liebevoll dekorierten Tischen ergaben sich Gespräche, wie sie manche Besucherin im Alltag oft schmerzlich vermisst. 

In Fernsehmanier führte Conny Link den Stargast des Vormittags mit Fragen zum Schwerpunkt der Veranstaltung, eine Art niederschwelliger Evangelisierung, fernab von Predigtstil und Missionierung. Anstelle eines verkopften Vortrages bot Beate Ling, Sängerin (Gesangscoach und Referentin aus Stuttgart) einen Mix aus gesprochenen und gesungenen Texten. Ohne Scheu wurde für christlichen Glauben über Konfessionsgrenzen hinweg geworben. Es gelang Beate Ling mühelos, Ernstes und Heiteres in allen Tonarten an die Frau zu bringen. Mit ihren selbst komponierten, mal frech, mal fast andächtig vorgetragenen Liedern zeigte sie einen von ihr erprobten Umgang mit Abschied, Schuld, Schmerz, Tod und Krisen auf. Da war ganz selbstverständlich die Rede von Gott und der Welt, da wurden Paulus, Augustinus der Kirchenvater und Rilke der Dichter zitiert. 

Ling empfahl Musik und Gelassenheit ebenso wie das Gebet für die Bewältigung des Alltags und ganz praktisch: Netzwerke von Menschen bauen, Vergebung gewähren und den Mantel der Geborgenheit umlegen. (MK)

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