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European Energy Award für Bad Grönenbach

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eza! Energiepreisverleihung 2022
Das Foto zeigt von links Clara Stoll (Bundesgeschäftsstelle eea), Hildegard Brodkorb (Energieteam Bad Grönenbach), Dr. Petra Beger (Energieteam Bad Grönenbach), Dr. Kerstin Koenig-Hoffmann (eza!, eea-Beraterin), Erster Bürgermeister Bernhard Kerler, Umweltminister Thorsten Glauber, Martin Sambale (eza!-Geschäftsführer). © Katharina Tenberge-Holzer

Regensburg/Bad Grönenbach - Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber hat in Regensburg die European Energy Award für bayerische Kommunen verliehen. Unter den ausgezeichneten Gemeinden ist auch Bad Grönenbach, das bei der eea-Teilnahme vom Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) unterstützt wird. Dies wurde in einer Pressemitteilung verkündet.

Der European Energy Award ist ein europäisches Qualitätsmanagementprogramm, das sich bereits in zahlreichen Kommunen als wichtiges Hilfsmittel für eine kontinuierliche und tatsächlich nachhaltige Energie- und Klimaschutzpolitik bewährt hat. Der eea bietet den teilnehmenden Städten, Gemeinden und Landkreisen Begleitung und Beratung bei der Planung und Realisierung von energie- und klimaschutzpolitischen Zielen und Maßnahmen.

„Die Energiekrise, aber auch die immer deutlicher sichtbaren Folgen des Klimawandels zeigen, wie wichtig Energieeffizienz und Maßnahmen zur CO2-Reduktion sind“, so eza!-Geschäftsführer Martin Sambale. Die Kommunen würden dabei eine sehr wichtige Rolle spielen, auch wegen der Vorbildfunktion für die Bürger.

Der Markt Bad Grönenbach erhielt bereits zum vierten Mal den European Energy Award. Es handle sich dabei um eine echte Gemeinschaftsleistung. „Die ehrenamtlichen Mitglieder des Energieteams, der örtliche Energieversorger und der Erste Bürgermeister Bernhard Kerler ziehen alle an einem Strang“, betonte Umweltminister Glauber in seiner Laudatio.

Ein echtes Investment in die Zukunft

Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber

Im Baugebiet an der Ringeisenstraße wird beispielsweise auf eine klimaschonende Wärmeversorgung gesetzt. Erdwärmesonden dienen hier als Wärmequellen. Über Wärmepumpen wird die klimaneutrale Erdwärme zum Heizen oder zur Warmwasserbereitung nutzbar gemacht. Das Besondere an diesem Konzept: Alle 30 Wohneinheiten wurden bereits bei der Erschließung mit Wärmesonden ausgerüstet. Die Kosten dafür übernahm die Marktgemeinde. „Ein echtes Investment in die Zukunft“, lobte Glauber. „Die Weitsicht zahlt sich gleich doppelt aus: es werden jährlich knapp 100 Tonnen CO2 gegenüber herkömmlichen Gasbrennwertheizungen eingespart und man macht sich unabhängig von Gasimporten.“

(MK)

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