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Gasexplosion in Memmingen: Keine Hinweise auf Fremdverschulden

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Gasexplosion in der Donaustraße Memmingen
Noch am Freitag wurde auf der Suche nach einem möglichen Leck in der Gasleitung der Bürgersteig vor der BRK-Wache aufgerissen. © Alexander Merkel

Memmingen - Am Freitag gab es in der Rettungswache des Roten Kreuz in Memmingen eine Explosion. Noch am selben Tag hatten Ermittler der Kripo Memmingen gemeinsam mit Sachverständigen des Bayerischen Landeskriminalamtes und Kräften der Memminger Gaswerke die Suche nach der Ursache aufgenommen.

Dabei wurde auch die zum beziehungsweise vor dem Haus vorbei führende Gasinstallation untersucht. Eine in das Haus führende Gasleitung sei fachgerecht mit einem Blindpfropfen versehen gewesen. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass sich ein entzündbares Luft-Gas-Gemisch in dem Haus angesammelt hat. Dieses verbreitete sich wohl von einem Kellerraum aus im Untergeschoss der Rettungswache, bevor es zur Explosion kam.

Während die schwer - jedoch glücklicherweise nicht lebensgefährlich - verletzte Frau weiterhin stationär behandelt wird, konnten die leicht- und mittelschwer verletzten BRK-Mitglieder die Krankenhäuser noch am Freitag beziehungsweise Samstag wieder verlassen.

Hinweise für ein vorsätzliches oder fahrlässiges Verschulden ergaben die kriminalpolizeilichen Ermittlungen bislang nicht. Teile der Gasinstallation wurden ausgebaut und werden nun von den Sachverständigen des Bayerischen Landeskriminalamtes feinmikroskopisch nach einer etwaigen Leckage untersucht. Diese Untersuchungen werden laut Polizei die kommenden Wochen in Anspruch nehmen. (MK/KPI Memmingen)

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