Änderung bei Entsorgung von Asbest geplant

Gebühren für Mülltonnen stabil

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Unterallgäu - Die Unterallgäuer Kreisräte diskutierten in der Sitzung des Umweltausschusses Änderungen der Abfallgebührensatzung. Die Kosten für die Entsorgung von Asbest, Dämmstoffen und Gartenabfällen sind gestiegen.

Das Kommunalabgabengesetz schreibt vor, der Landkreis muss sämtliche abfallwirtschaftlichen Dienstleistungen über Gebühren finanzieren. Deshalb sind folgende Änderungen der Satzung geplant: Die Entsorgung asbesthaltiger Abfälle soll künftig pro Tonne 172 Euro statt bislang 140 Euro kosten. „Grund ist, dass bei der Entsorgung die Mehraufwendungen für Sicherheitsanforderungen an den Abfallerzeuger weitergereicht werden“, erläuterte Edgar Putz, Sachgebietsleiter der Abfallwirtschaft. Das gelte auch für die Entsorgung von Dämmstoffen. Deshalb solle die Entsorgung einer Tonne Dämmstoffe künftig 348 Euro statt bislang 288 Euro kosten. „Zu bedenken ist, dass Mineralfaser sehr leicht ist und sich deshalb die Preissteigerung eher gering auswirken wird“, so Putz. 

Die Entsorgung kleinerer Mengen (bis zu zwei Kubikmeter) Gartenabfälle bleibt im Unterallgäu kostenlos. Die Entsorgung jedes weiteren Kubikmeters soll künftig zehn statt sechs Euro kosten. Zudem sollen noch einige Konkretisierungen an der Gebührensatzung vorgenommen werden. Landrat Hans-Joachim Weirather betonte: „Insgesamt können wir unsere Müllgebühren stabil halten.“ Der Umweltausschuss empfahl dem Kreistag einstimmig, die Abfallgebührensatzung entsprechend zu ändern. (MK)

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