Die letzte Sitzung der Hauptamtsleiterin

Tanja Oelmaier vom Gemeinderat Ochsenhausen verabschiedet

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Zum Abschied einen Blumenstrauß (von links): Hans Holland, Bürgermeister Andreas Denzel (sitzend im Hintergrund), Tanja Oelmaier und Renate Schlegel. 

Ochsenhausen - Offiziell verabschiedet wurde am Ende der letzten Sitzung des Gemeinderats der Stadt Ochsenhausen Tanja Oelmaier. Die 47-jährige Hauptamtsleiterin verlässt die Stadt zum 30. September und nahm zum letzten Mal an einer Sitzung des Gremiums teil. Zunächst dankte ihr Bürgermeister Andreas Denzel für ihre langjährige Tätigkeit bei der Stadt Ochsenhausen. Diesem Dank schlossen sich die beiden ehrenamtlichen Bürgermeister-Stellvertreter Renate Schlegel und Hans Holland an.

In einer kurzen Laudatio würdigte der Bürgermeister das Engagement seiner scheidenden Haupt-amtsleiterin, die bereits 1994 ihr Einführungspraktikum für den gehobenen Verwaltungsdienst bei der Stadt Ochsenhausen absolviert hatte. Im Anschluss an ihr Studium wurde der jungen Beamtin das Amt für öffentliche Ordnung anvertraut, ehe sie zur Sachgebietsleiterin für die Bürgerdienste berufen wurde. 

2018 zur Leiterin gewählt

Bisheriger Höhepunkt ihrer Karriere war dann die Wahl zur Leiterin des Hauptamts, eine Position, die sie Anfang 2018 übernahm. Das parallel absolvierte Master-Studium Public Management nötigte dem Stadtoberhaupt Respekt ab: „Es war eine sehr große Herausforderung, Familie, Beruf und Studium unter einen Hut zu bekommen.“ Er bescheinigte ihr die nötige Zielstrebigkeit, die es brauche, um eine solche Mehrfachbelastung auszuhalten. Allerdings bedauerte er auch, eine so hochkompetente Mitarbeiterin zu verlieren, denn „von sehr gut quali-fizierten motivierten Mitarbeitern profitiert jeder Arbeitgeber.“ 

Neue Herausforderung

Für die neue berufliche Herausforderung, die bei der Stadt Ulm als Abteilungsleiterin für den Bereich Liegenschaften und Wirtschaftsförderung auf sie warte, wünschte er ihr alles Gute. Der erste Bürgermeister-Stellvertreter Hans Holland schloss sich den Dankesworten Denzels an. Er erinnere sich an Oelmaiers Bewerbungsrede und daran, dass sie angekündigt habe, „dass sie dafür sorgen werde, dass sich der Gemeinderat aus der Komfortzone bewege“. Dies und ihre ausgesprochene Kompetenz in Angelegenheiten der Feuerwehr hätten ihn sehr beeindruckt, so Holland. Auch die zweite Bürgermeister-Stellvertreterin, Renate Schlegel, sprach im Namen aller Kolleginnen und Kollegen der „Powerfrau“ Oelmaier ihren Dank aus. Sie wies darauf hin, dass es „nicht einfach gewesen sei, als Frau seinen Mann zu stehen“ und wünschte viel Erfolg bei den neuen Aufgaben. Überrascht von den Dankesworten zeigte sich die Geehrte selbst. Sie freue sich, dass ihr Engagement honoriert werde. Ohne Unterstützung des Arbeitgebers und des Gemeinderats wäre ihr Erfolg nicht möglich gewesen, so Tanja Oelmaier. „Und auch dem Team im Rathaus gebührt mein Dank für die Unterstützung.“ (me)

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