Großer Stadtfeuerwehrtag mit „Tag der offenen Gerätehäuser"

„Unsere Freiwilligen Feuerwehren leisten Großartiges“

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Das Fahrzeug der örtlichen Einsatzleiter ist bestückt mit kompletter Büroausstattung,hier besetzt mit OB-Manfred Schilder, Stadtbrandrat Raphael Niggl und Feuerwehrreferent Gottfried Voigt (von links).

Memmingen - Der Stadtfeuerwehrverband Memmingen, dem alle sechs Stadtteilfeuerwehren angehören, veranstaltete im Rahmen der Bayerischen Brandschutzwochen ein großes Feuerwehrwochenende. Während sich am Samstag die insgesamt sieben Feuerwehren gemeinsam auf dem Hallhof präsentierten, feierte man am Sonntag den „Tag der offenen Gerätehäuser“, an dem die einzelnen Wehren jeweils auch vor Ort informierten.

„Die Feuerwehren stellen gemeinsam den Brandschutz und technische Hilfeleistung in Memmingen und den Stadtteilen sicher. Alle sieben Memminger Wehren sind reine Freiwillige Feuerwehren. Die Einsätze werden von Ehrenamtlichen abgewickelt. Weit über 600 Einsätze, inklusive Sicherheitswachen, stehen jährlich an“, betonte der Vorsitzende des Stadtfeuerwehrverbandes und Stadtbrandrat Raphael Niggl. Im Rahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit erfuhren jetzt die Bürger auf dem Hallhof Wissenswertes über die Feuerwehr. Bei Vorführungen und persönlichen Gesprächen konnte man sich über die Brandbekämpfung, Feuerlöscher, Rauchmelder, Wasserförderung, Rettungskarte für Fahrzeuge und Technische Hilfeleistung sowie über Themen zu Kinder- und Jugendfeuerwehren informieren. Dabei übernahm jede der anwesenden Stadtteilwehren einen eigenen Part. Während die Eisenburger Wehr beispielsweise über Schutzkleidung, inklusive Atemschutz, informierte, führte die Volkratshofer Wehr ein Einsatzgeschehen anhand von Videofilmen vor. Hoch aktuell ging es indes am Stand der Buxach-Harter und der Steinheimer Feuerwehrmänner und –frauen her. Hier wurde neben dem Einsatz einer Wärmebildkamera auch über das aktuelle Thema Rauchwarnmelder informiert. Nicht nur wie ein solcher funktioniert, sondern auch wie und wo er installiert werden muss. Auch wie die gesetzliche Regelung lautet und in welchen Zimmern solche montiert werden sollen erfuhren die Interessierten. Bis zum Hinweis, was man beim Kauf beachten sollte und was man vorbeugend tun kann, um generell Brände zu verhüten. Daneben fesselten Löschfahrzeuge mit ihren technischen Ausrüstungen und anderes mehr die umstehenden Bürger. Highlight für die Kinder war natürlich, eine Schlauchspritze selbständig zu bedienen. Als Augenschmaus entpuppten sich darüber hinaus die Oldtimerfahrzeuge der „Interessengemeinschaft alter Memminger Feuerwehrfahrzeuge e.V.“. Und fehlen durften auch nicht die kleinen grünen „Feuerwehrhelden“ - Maskottchen, die zum Verkauf angeboten wurden. „Es ist großartig, was unsere Freiwilligen Feuerwehren für uns Bürger tagtäglich leisten“, sagte anerkennend Oberbürgermeister Manfred Schilder bei der Eröffnung in seinem Grußwort. Während Stadtbrandrat Raphael Niggl insbesondere auf die ehrenamtlich geleistete Arbeit der Feuerwehrmänner und –frauen einging. „Brände sind glücklicherweise seltene Ereignisse. Aber wenn es brennt, brennt es meist in Wohnungen. Um sich aus einer verrauchten Wohnung zu retten, bleibt nur sehr wenig Zeit. In Bayern sterben rund 60 Menschen im Jahr durch Brände. 90 Prozent davon sterben an Rauchvergiftung“, warnt das Bayerische Staatsministerium des Innern. (jw)

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