Großübung der Feuerwehren aus Ottobeuren und Umgebung

Benediktinerkloster „steht in Flammen”

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Die Mannschaften der Feuerwehren zeigten vollen Einsatz, um zu verhindern, dass der „Brand” auf die gesamte Klosteranlage übergreifen konnte.
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Ottobeuren - Ein anspruchsvolles Übungsszenario hatten die Planer am vergangenen Samstag für zahlreiche Feuerwehren aus Ottobeuren und dem nahen Umland vorbereitet.

Pünktlich um 14 Uhr quoll dichter Rauch aus dem Dach des Klosters Ottobeuren. Während die beteiligten Feuerwehren bereits mit ihren Fahrzeugen zum „Brandort” eilten, hielten zahlreiche Passanten den Brand für realistisch und konnten nur durch die anwesenden Einsatzkräfte von einem Notruf abgehalten werden.

Anspruchsvolle Lage vor Ort

Angenommen wurde ein Feuer im Westflügel des Gebäudes, fernab von jeglicher Löschwasserversorgung. Unter schwerem Atemschutz gingen mehrere Trupps in das Gebäude vor. Zeitgleich wurden im Außenbereich mehrere sogenannte Riegelstellungen aufgebaut, um ein weiteres Übergreifen der „Flammen“ auf andere Gebäudeteile und vor allem auf die Basilika zu verhindern. Um dieses Ziel erfolgreich umzusetzen, mussten die Wehren aus Ottobeuren, Haitzen, Memmingen, Ollarzried, Wolfertschwenden, Guggenberg, Hawangen, Benningen und Böhen vor allem eine große Menge Löschwasser heranschaffen. Dies geschah neben dem Anzapfen der Hydranten auch durch sogenannte Faltbehälter.

Trupps im Innenangriff

Unterdessen mussten sich die Einsatzkräfte mit schwerem Atemschutzgerät durch das weitläufige Klostergebäude vorarbeiten. Mit schweren Löschschläuchen beladen und lediglich einer 30-minütigen Luftreserve eine körperlich und psychisch anspruchsvolle Aufgabe, die erfolgreich gemeistert wurde. Auch die beiden Drehleitern aus Ottobeuren und Memmingen kamen bei der Übung zum Einsatz, um die Einsatzkräfte am Boden mit Löschwasser aus der Höhe zu unterstützen. Nach gut zwei Stunden intensiven Übens konnte durch die Übungsleitung „Feuer aus!“ gemeldet werden. In der Nachbesprechung lobte Kreisbrandrat Alexander Möbus die Einsatzbereitschaft und Professionalität aller eingesetzten Wehren. Während der Übung musste die Sebastian-Kneipp-Straße kurzzeitig für den Verkehr gesperrt werden. Der Besucherparkplatz für die Basilika wurde jedoch offen gehalten. (ma)

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