Hohe Auszeichnung verliehen:

Max-Schönleutner-Medaille für Josef Miller

+
Dr. Wulf Treiber, Prof. Dr. Dr. h.c. Alois Heißenhuber, Dr. Thomas Goppel, Annemarie Biechl, Dr. Josef Bosch, MdL Josef Miller, Anton Adelhardt, Walter Heidl, Jakob Opperer und Silke Necker (von rechts).

Weihenstephan/Memmingen - Dem Landtagsabgeordneten Josef Miller wurde die renommierte Max Schönleutner Medaille der Technischen Universität München verliehen. In Anerkennung seiner großen Verdienste um die Förderung der Agrar- und Ernährungswissenschaften in Bayern erhielt der langjährige Landwirtschaftsminister die Auszeichnung im Beisein zahlreicher Ehrengäste in Freising-Weihenstephan.

Der Vorsitzende der Max Schönleutner Gesellschaft e. V., Dr. Josef Bosch, betonte in seiner Laudatio: »Als damaliger Agrarminister haben Sie ihr ganzes Gewicht im Interesse der Agrarwissenschaften geltend gemacht und wesentlich zum Erhalt und Stärkung der Agrar- und Ernährungswissenschaften an der TU München-Weihenstephan beigetragen«. Der Geehrte selbst zeigte sich von der Ehrung freudig überrascht: »Ich dachte an eine kleine Feier und bin doch sehr erstaunt über die große Zahl der Gäste und der von mir sehr geschätzten Persönlichkeiten. Die Auszeichnung bedeutet mir sehr viel, denn sie kommt aus Weihenstephan von der Uni, an der ich studiert habe«, so Josef Miller. Bereits vor der Auszeichnung fand ein Symposium zu Ehren des Memminger Landtagsabgeordneten mit dem Titel »Landwirtschaft und Agrarpolitik in Bayern in der Ära Josef Miller von 1998 bis 2008« mit hochkarätigen Rednern statt. Sie war gekennzeichnet durch die großen Reformen seit Minister Dr. Hans Eisenmann und die zweitlängste Amtszeit eines Landwirtschaftsministers in Bayern. Walter Heidl, Präsident des Bayerischen Bauernverbands, die ehemalige Landesbäuerin Annemarie Biechl, Ministerialdirektor Anton Adelhardt, Jakob Opperer, Präsident der Landesanstalt für Landwirtschaft, Prof. Dr. Dr. h.c. Alois Heißenhuber, Wissenschaftszentrum Weihenstephan, Dr. Wulf Treiber, Vorsitzender der Bildungszentren ländlicher Raum und Staatsminister a. D. Dr. Thomas Goppel, MdL, würdigten die Verdienste von Josef Miller. Er habe zahlreiche Reformen in der staatlichen Landwirtschafts- und Forstverwaltung durchgeführt, den Nachwachsenden Rohstoffen zum Durchbruch verholfen und sich mit Erfolg für eine nachhaltige und zukunftsfähige Landwirtschaft in Bayern eingesetzt. Staatsminister a.D. Josef Miller studierte selbst Agrarwissenschaften an der TU München-Weihenstephan, bevor er 1972 seine Referendariatszeit im höheren landwirtschaftlichen Dienst antrat. Danach war er am Amt für Landwirtschaft in Memmingen tätig, bevor er Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten wurde. Seit 1986 ist er Mitglied im Bayerischen Landtag, von 1990 bis 1993 war er Staatssekretär und von von 1998 bis 2008 Bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. (MK)

Auch interessant

Meistgelesen

Corona-Lockdown: Ab 1. März dürfen auch Baumärkte, Gartencenter und Kosmetikstudios öffnen
Corona-Lockdown: Ab 1. März dürfen auch Baumärkte, Gartencenter und Kosmetikstudios öffnen
„Lovescamming“ und „Sexpressing“ - 49-Jährige aus Memmingen wird Opfer eines Liebesbetrügers
„Lovescamming“ und „Sexpressing“ - 49-Jährige aus Memmingen wird Opfer eines Liebesbetrügers
Neue Flüchtlingsunterkunft für 276 Bewohner
Neue Flüchtlingsunterkunft für 276 Bewohner

Kommentare