„Sozialen Zusammenhalt fördern“

Jahresempfang der „Sozialen Stadt Ost“ in der Lindenschule

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Die engagierten ehrenamtlichen Akteure mit Oberbürgermeister Manfred Schilder und Schulleiterin Elke Schmid-Benecke (1.+2. von links) sowie Quartiersmanagerin Katrina Dibah-Lavorante (2. von rechts). Foto: Johannes Wiest

Memmingen - Oberbürgermeister Manfred Schilder lud Macher und Unterstützer des Projektes „Soziale Stadt Memmingen-Ost“ zum ersten Jahresempfang in die Aula des Kooperationspartners Lindenschule ein. In einer Feierstunde dankte das Stadtoberhaupt allen ehrenamtlich engagierten Helfern und überreichte als Anerkennung für ihren Einsatz kleine Aufmerksamkeiten.

Elke Schmid-Benecke, neue Schulleiterin der Lindenschule, Katrina Dibah-Lavorante, Quartiersmanagerin „Soziale Stadt – Ost“ und Schilder begrüßten die zahlreich erschienenen Gäste und Unterstützer des Projektes und hießen sie zum ersten Jahresempfang in der Aula der Lindenschule herzlich willkommen. Laut Dibah-Lavorante besteht mit der Lindenschule dafür eine Kooperationsvereinbarung. 

Quartiersmanagerin Katrina Dibah-Lavorante.

Bereits im November 2017 sei der Stadtteil Ost in das Förderprogramm aufgenommen worden, sagte der Rathauschef. Als Anlaufstelle diene das ehemalige MeWo-Hausmeisterbüro in der Baltenstraße 1. Ziel sei es, den als etwas vernachlässigt geltenden Stadtteil aufzuwerten und unter Bürgerbeteiligung lebendige Nachbarschaften zu fördern und den sozialen Zusammenhalt zu stärken. Dabei gehe es sowohl um Verbesserungen der Infrastruktur und bauliche Maßnahmen als auch um die Aufwertung des sozialen Miteinanders. 

Schilder dankte allen für ihr bisher gezeigtes ehrenamtliches Engagement in den verschiedenen Arbeitskreisen, um dieses große Projekt nicht nur auf den Weg, sondern zu einem Erfolg zu bringen. Projektleiter Uwe Weißfloch vom Stadtplanungsamt stellte die bisher durchgeführten sowie die laufenden Maßnahmen einzeln vor und dankte dabei insbesondere der Quartiersmanagerin Dibah-Lavorante für ihren Einsatz als aktives Bindeglied zwischen Stadt und Projektpartnern. 

Eröffnet wurde das Quartiersbüro als Anlaufstelle bereits im Mai vergangenen Jahres für alle relevanten Maßnahmen, die der Projektumsetzung dienen. Angelegt und eröffnet sei mittlerweile auch ein Bürgergarten als Begegnungsstätte und das erste Sommerfest (Weißes Fest) sei erfolgreich gestartet. Eine optische Aufwertung durch eine farbenfreudige und künstlerische Außengestaltung des Büros habe zur besseren Wahrnehmung des Treffpunktes beigetragen. Auch wurde ein Workshop Media-lap in Kooperation mit der Lindenschule auf den Weg gebracht, ein arabisch-deutscher Leseclub in Kooperation mit der Stadtbücherei und der Edith-Stein-Schule erfolgreich gestartet. Gefördert werde die Mehrsprachigkeit unter den Kindern sowie die Integration und einiges mehr, wie Dibah-Lavorante zu berichten wusste. 

Bauseitige Fortschritte gebe es beim Fußweg vom Marienrain zur Benninger Straße über das Ziegeltörle bis zur Freudenthalstraße, betonte Projektleiter Weißfloch. Zudem entstehe demnächst eine neue Wohnanlage mit rund 80 Wohneinheiten und einem Kinderspielplatz nördlich des Waldfriedhofes. Bevor die Feierlichkeiten mit guten Gesprächen in den unterhaltsamen Teil übergingen, dankte Oberbürgermeister Manfred Schilder nochmals den zahlreich anwesenden ehrenamtlichen Teams der bürgerlichen Projektgruppen und übergab als Dank und Anerkennung für ihren Einsatz kleine Aufmerksamkeiten.(jw)

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