Wenn die Johanniter an der Tür läuten...

Fördermitglieder gesucht

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Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist mit knapp 300 Regional-, Kreis- und Ortsverbänden im gesamten Bundesgebiet vertreten.

Unterallgäu/Memmingen - Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. weist darauf hin, dass in Memmingen und dem Unterallgäu gerade sogenannte Wesser-Werber im Auftrag der Hilfsorganisation unterwegs sind.

Die Frauen und Männer gehen von Haus zu Haus, informieren über die vielfältigen gemeinnützigen Leistungen der Johanniter und werben um neue Fördermitglieder. Markus Adler, Mitglied des Regionalvorstands der Johanniter im Allgäu, erläutert, warum diese Aktion dringend notwendig ist und woran man seriöse Werber erkennt. „Viele bekannte, aber auch weniger bekannte Projekte, die wir Johanniter im Allgäu anbieten, wären ohne die Unterstützung durch Fördermitglieder nicht zu realisieren“, erklärt Adler. „Dazu zählt beispielsweise der Bevölkerungsschutz – ein Thema das letztlich jeden Bürger angeht. Zwar werden die Fahrzeuge von Bund und Land gestellt, doch die zeit- und kostenintensive, fundierte Ausbildung der ehrenamtlichen Helfer muss durch die Hilfsorganisation selbst gezahlt werden.“ 

Auch bei der Rettungshundestaffel oder der Jugendarbeit (inklusive Schulsanitätsdienst) seien die Johanniter auf die Unterstützung durch Förderer angewiesen. „Die beliebten Jugendgruppen der Johanniter werden von ausgebildeten Jugendgruppenleitern gehalten. Diese Ausbildung finanzieren wir den engagierten jungen Leuten natürlich“, so Adler. Auch Materialien für die Durchführung der Gruppenstunden, in denen die Kinder und Jugendlichen unter anderem die Grundlagen der Ersten Hilfe altersgerecht vermittelt bekommen, schlagen zu Buche. „Wir versuchen, die Kosten für unsere jüngsten Mitglieder so gering wie möglich zu halten, damit wirklich jeder teilnehmen kann. Es wäre schön, wenn wir hierbei Unterstützung erhielten. Unsere Arbeit steht und fällt langfristig mit unserem Nachwuchs – also den Rettern von morgen.“ 

Der Mitgliedsbeitrag ist steuerlich absetzbar und sichert dem Fördermitglied zusätzlich im Notfall die Rückholung aus dem Ausland bei Unfall oder Krankheit. Wie aber erkennt man, dass eine seriöse Hilfsorganisation an der Türe klingelt? Die Mitarbeiter der Johanniter führen einen Dienstausweis bei sich, tragen Dienstkleidung und dürfen kein Bargeld, Schecks oder Sachspenden annehmen. Adler: „Unsere Werber können Ihnen rund um die Johanniter und deren Projekte alle Fragen beantworten. Zögern Sie also nicht, ihre Fragen zu stellen.“ (MK)

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