Rauf aufs Rad!

Karte mit 50 Radtouren im Unterallgäu neu aufgelegt

Die Radwegebeschilderung im Unterallgäu mit ihren über 5.000 Wegweisern wurde erneuert und ergänzt.
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Die Radwegebeschilderung im Unterallgäu mit ihren über 5.000 Wegweisern wurde erneuert und ergänzt.

Unterallgäu - Wenn im Frühjahr die ersten warmen Sonnenstrahlen ins Freie locken, holen viele ihr Rad aus dem Keller oder der Garage und brechen zu einer ersten Tour auf. Für alle, die eine neue Strecke ausprobieren möchten, lohnt sich ein Blick in die Karte „Radeln im Kneippland Unterallgäu“. Diese ist pünktlich zum Start in die Radsaison in überarbeiteter Form erschienen. Außerdem wurde die Beschilderung der Radwege kontrolliert.

„Um das Radwegenetz in Schuss zu halten, haben wir vor Kurzem die Beschilderung mit ihren über 5.000 Wegweisern überprüft und falls nötig saubergemacht, erneuert oder ergänzt“, sagt Landrat Hans-Joachim Weirather. Das Unterallgäuer Radwegenetz ist Weirather zufolge über 1.000 Kilometer lang.

Vorschläge für Touren findet man in der frisch aufgelegten Radkarte. „In der Neuauflage sind 50 Routenvorschläge zu finden – davon 31 Regionaltouren, sechs Rennradtouren und 13 Fernradwege“, erläutert Tourismusbeauftragter Tobias Klöck. „Darüber hinaus finden die Radler darin Informationen zu Radverleihgeschäften, Reparaturwerkstätten oder E-Bike-Ladestationen.“ Die Karte reicht im Osten bis Landsberg, wo das oberbayerische Radnetz anbindet. Im Westen reicht der Ausschnitt bis zur Iller, also bis zur Grenze nach Baden-Württemberg.

Herausgegeben hat auch die dritte Auflage der Karte wieder der HW Verlag zusammen mit dem Landkreis Unterallgäu. Die Karte ist in einer Auflage von 8.000 Stück erschienen und für 4,90 Euro erhältlich bei den Gemeinden, den Tourist-Informationen und Kurverwaltungen im Landkreis sowie im Landratsamt Unterallgäu.

Ergänzt wird das Angebot für Radfahrer durch ein interaktives Radportal, das im Internet unter www.radportal-unterallgaeu.de zu finden ist. Dort kann man sich ausführlich über alle beschilderten Routen informieren und auch GPS-Daten auf ein Navigationssystem laden. Zudem findet man im Radportal zahlreiche Hinweise auf Angebote entlang der Strecken – von Sehenswürdigkeiten und Kneippanlagen bis hin zu Freizeiteinrichtungen und Gastronomie-Betrieben. (MK)

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