Schwimmen „darf kein Luxus sein“

CSU will Entscheidung in Bäderfrage

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Wie es zukünftig mit beiden in die Jahre gekommenen Memminger Bädern weitergeht, sorgt seit langem für Diskussionsstoff.

Memmingen - In einer gemeinsamen Sitzung der CSU-Kreisvorstandschaft und der CSU-Stadtratsfraktion zusammen mit Oberbürgermeister Manfred Schilder haben sich die Mitglieder für den Neubau eines Memminger Kombibades ausgesprochen, wie es zuletzt vom Architektenbüro Asböck aus München vorgestellt wurde.

Alle Vorgaben des Bäderausschusses seien in den aktuellen Entwurf eingearbeitet worden, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Weitere Verzögerunger seien aus Sicht der CSU „nicht mehr nachvollziehbar und können den Bürgern auch nicht vermittelt werden“. Die CSU möchte nun in der Stadtratssitzung nach der Sommerpause am 16. September eine Entscheidung für diesen Neubau erwirken. Verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten und Zuschüsse vom Freistaat Bayern sowie aus Verbänden würden aus Sicht der Partei dazu beitragen, die Kosten für dieses Bad zu senken. „Es darf kein Luxus sein, Schwimmen zu gehen“, heißt es in der Pressemitteilung. „Wir sehen es als unsere Pflicht an, den Menschen in unserer Region ein Bad für alle zu bieten. Daher stehen wir zum vorliegenden Entwurf und zu einer schnellen Entscheidung für einen Neubau, in dem alle genügend Platz finden werden.“ (MK)

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