Verkehrssituation deutlich verbessert

Kreisverkehr in Ochsenhausen freigegeben

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Mit dem Durchschneiden des Bandes wurde die Verkehrsfreigabe offiziell. Auf dem Foto (von links) Martin Berg (Bauverwaltung), Tanja Merovci (AGP), Bürgermeister Andreas Denzel, Benno Lanzl sowie Rolf Wiedmann (Stadtbaumeister).

Ochsenhausen - Nach rund neunmonatiger Bauzeit wurde der neue Kreisverkehr am Kreuzungspunkt der B 312 mit der L 265 in Ochsenhausen termingerecht fertiggestellt und nun mit einem Festakt für den Verkehr freigegeben. Mit dem Bau dieses Kreisels erfüllt sich ein lang gehegter Wunsch zur Verbesserung der allgemeinen Verkehrssituation in der Rottumstadt.

Der Bau des Kreisverkehrs war eine der schwierigsten Tiefbauvorhaben der letzten Jahre, so Bürgermeister Andreas Denzel anlässlich der Feierlichkeiten zur Verkehrsfreigabe des neu geschaffenen Kreisels vor zahlreichen interessierten Besuchern. Mit der Fertigstellung der insgesamt 2,1 Millionen Euro teuren Baumaßnahme gehe ein lang gehegter Wunsch zur Verbesserung der Verkehrssituation in der Rottumstadt Ochsenhausen in Erfüllung. 

Nach einer positiven Beurteilung des Bauvorhabens durch die in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie, dass es mit dem Kreisel gelingen wird, den innerörtlichen Verkehr flüssiger zu gestalten und der Schaffung der rechtlichen Voraussetzungen mit dem Bebauungsplan „Rottumsinsel, Änderung und Erweiterung“ sowie der Klärung einer Kostenbeteiligung durch den Bund und das Land Baden-Württemberg konnte mit den Bauarbeiten durch das heimische Bauunternehmen Alfons Gräser GmbH & Co KG. am 20. Februar diesen Jahres begonnen werden. Schwierige, aber letztlich erfolgreiche Grundstücksverhandlungen sowie der Abriss des vorderen Gebäudeteils des ehemaligen Gasthauses „Ochsen“ standen am Anfang der umfangreichen Maßnahmen. „Für die tolle Leistung und die mehr als rechtzeitige Fertigstellung des Projektes bin ich, der Gemeinderat, unsere Gewerbetreibenden und alle Verkehrsteilnehmer der Firma Gräser äußerst dankbar“, sagte der Rathauschef anerkennend. 

Da der neue Kreisverkehr an zentralster Stelle in Ochsenhausen, quasi an der Hauptschlagader der B 312 liegt, waren im Vorfeld auch zahlreiche Leitungen der Versorgungsunternehmen zu verlegen. „All diese Begleitarbeiten haben es nicht leichter gemacht, aber auch hier gilt mein Dank allen Versorgern für ihre termingerechte und gute Arbeit“, betonte das Stadtoberhaupt. 

Gebaut wurde übrigens nicht nur ein Kreisverkehr, sondern auch eine große Brücke über den ehemaligen Triebwerkskanal. Die Sanierung und Neugestaltung des Kanals soll der Verbesserung des Hochwasserschutzes dienen. Neben der Verlegung von 90 Metern Wasserleitungsrohren und rund 3000 Metern Kabel für die Telekom sowie 2500 Meter für die Netze BW wurden 254 Kubikmeter Beton bei den Abbrucharbeiten sowie 430 Kubikmeter Beton und 55 Tonnen Stahl für die Brücke verbaut. Und so ganz nebenbei in der Poststraße auch noch 2700 Quadratmeter Asphaltdeckschicht und 2300 Quadratmeter Asphalt für die Deckensanierung verbaut. 

„Ich bin mit dem Ergebnis der Bauarbeiten absolut super zufrieden“, erklärte Bürgermeister Denzel bei den Einweihungsfeierlichkeiten. „Der neue Kreisverkehr begeistert mich. Großartiges wurde hier geschaffen. Die Staus in diesem Bereich und der Ausweichverkehr durch die Bahnhofstraße werden mit der Verkehrsfreigabe dieses Kreisels der Vergangenheit angehören“. (jw)

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