„Großes Interesse am Unterallgäu“

Mehr Touristen anlocken - Landkreis präsentiert sich auf Reise- und Freizeitmessen

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Der Landkreis Unterallgäu präsentierte sich neben der CMT in Stuttgart auch auf der Reise- und Freizeitmesse „Free“ in München. Unser Bild zeigt Tobias Klöck von der Unterallgäu Aktiv GmbH.

Unterallgäu - Das Unterallgäu lockt immer mehr Touristen an: 2018 haben 310.896 Gäste im Landkreis übernachtet und damit 4,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Um noch mehr Urlauber und Ausflügler aufs Unterallgäu aufmerksam zu machen, hat sich der Landkreis jetzt auf den Reise- und Freizeitmessen „CMT“ in Stuttgart und „Free“ in München präsentiert.

Ziel war es, das „Kneippland“ auch in der näheren Umgebung noch stärker in Fokus zu rücken, so die Tourismusbeauftragten im Landkreis, Erwin Marschall und Tobias Klöck. „Die doch sehr kurze Fahrzeit aus Stuttgart und der Landeshauptstadt München ins Kneippland ist vielen gar nicht recht bewusst“, sagt Tobias Klöck. „Wir konnten mit unseren touristischen Highlights richtig punkten.“ Die historische Altstadt von Mindelheim sowie das differenzierte Rad- und Wanderwegenetz im Unterallgäu kamen laut Klöck besonders gut an. Die Messen seien sehr gut besucht und das Interesse am Unterallgäu groß gewesen. „Es gab viele Beratungsgespräche und eine hohe Nachfrage nach Prospekten.“

Der Landkreis präsentierte sich auf der Free zusammen mit Bad Grönenbach, Ottobeuren, Mindelheim und Memmingen an einem Stand unter dem Dach der Marke „Allgäu“. Im Januar hatte sich der Kreis in gleicher Konstellation bereits auf der Messe für Caravaning, Motor und Touristik (CMT) in Stuttgart vorgestellt.

Gefragt waren auf beiden Messen vor allem die Radkarten im Taschenformat. „Neben der Übersichtskarte vom Iller-Radweg war es die Karte der Flussradwege an Kammel, Mindel und Günz, die reißenden Absatz fand“, so Klöck. Erhältlich sind beide Karten im Landratsamt in Mindelheim und in der Außenstelle in Memmingen, in den Stadtinformationen in Mindelheim und Memmingen, den Gästeinformationen in Bad Wörishofen, Bad Grönenbach und Ottobeuren sowie in vielen Gemeinden im Unterallgäu. Im Internet steht die Karte zum Herunterladen bereit unter www.freizeit-unterallgaeu.de.

Mehr Touristen in der Region 

2018 übernachteten 310.896 Gäste im Unterallgäu und damit 4,7 Prozent mehr als 2017. 256.184 Gäste kamen aus Deutschland, 54.712 aus dem Ausland. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer im Unterallgäu blieb mit 3,7 Tagen relativ konstant (2017: 3,6 Tage). Auch das Allgäu insgesamt verzeichnete 2018 einen Gästezuwachs. 3.973.873 Touristen übernachteten in der Region und damit 4,7 Prozent mehr als im Vorjahr. (MK)

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