Landkreis wird mit dem European Energy Award ausgezeichnet

Beim Klimaschutz viel erreicht

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Marlene Preißinger, Stellvertreterin des Landrats, nahm zusammen mit dem Energieteam des Landkreises Unterallgäu die Auszeichnung stellvertretend für alle Klimaschutzinitiativen im Landkreis im Künstlerhaus in München entgegen.

Unterallgäu - Viele Maßnahmen zum Klimaschutz hat der Landkreis Unterallgäu in den vergangenen Jahren in die Wege geleitet. Dafür wurde er jetzt mit dem European Energy Award (eea) ausgezeichnet. „Die Auszeichnung bestätigt: In Sachen Klimaschutz haben wir schon viel erreicht. Diesen Weg wollen wir weiter gehen“, betont Landrat Hans-Joachim Weirather.

Die kommunalen Gebäude des Landkreises Unterallgäu werden zu fast 30 Prozent mit regenerativen Energien geheizt. Die weiterführenden Schulen wurden energetisch saniert. Auf den Dächern vieler landkreiseigener Gebäude gibt es Photovoltaikanlagen. Den Mitarbeitern des Landratsamts stehen auch zwei Elektroautos als Dienstwagen zur Verfügung. Im Bereich Bildung und Klimaschutz geht der Landkreis kreative Wege mit Projekten wie „Prima Klima Kids“ oder dem Schulwettbewerb „Bewegter Wandertag“. 

Der European Energy Award ist ein Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren für kommunale Energieeffizienz und Klimaschutz. Der Landkreis hat ein Arbeitsprogramm ausgearbeitet und inzwischen viele Maßnahmen in verschiedenen Bereichen umgesetzt. So wird zum Beispiel die Energie- und CO2-Bilanz des Landkreises aktualisiert. Zudem wurde vor dem Landratsamt eine Ladesäule für E-Fahrzeuge errichtet und so die Ladeinfrastruktur verbessert. Kommunale Gebäude wurden energetisch saniert, das Radwegenetz weiter ausgebaut sowie Rufbusse und eine Mitfahrzentrale eingerichtet. 

Außerdem unterstützt die Fachstelle für Klimaschutz Gemeinden, Unternehmen und Bürger in Sachen Klimaschutz: Zum Beispiel wird die Energieberatung im Landkreis ausgebaut und Bildungsprogramme für Schulen angeboten. Deutschlandweit einmalig ist das Projekt „Modellregion Energiewende Unterallgäu-Nordwest“. In einem Teil des Landkreises soll binnen drei Jahren der Anteil an erneuerbarer Energien am Strom- und Wärmeverbrauch von derzeit 40 auf 60 Prozent gesteigert werden. 

Marlene Preißinger, Stellvertreterin des Landrats, nahm zusammen mit dem Energieteam des Landkreises Unterallgäu die Auszeichnung stellvertretend für alle Klimaschutzinitiativen im Landkreis im Künstlerhaus in München entgegen. „Diese Auszeichnung ist die Anerkennung der Klimaschutzbemühungen im Landkreis, aber darüber hinaus der Startpunkt für weitere konsequente Klimaschutzarbeit“, sagte Ruprecht. (MK)

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