60 Tonnen statt nur noch drei

Leutkirch: Brücken-Neubau in Emerlanden für den Verkehr freigegeben

Philipp Hafner, Ingenieurbüro Wasser-Müller, Robert Rühfel, Tiefbauamt Stadt Leutkirch, Herbert Rieger, Bauleiter Ingenieurbauwerke der Firma Hämmerle, Ortsvorsteher Stefan Michaelis und Steffen Eckhardt, Ingenieurbüro Wasser-Müller bei der Abnahme der Baumaßnahme in Emerlanden.
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Philipp Hafner, Ingenieurbüro Wasser-Müller, Robert Rühfel, Tiefbauamt Stadt Leutkirch, Herbert Rieger, Bauleiter Ingenieurbauwerke der Firma Hämmerle, Ortsvorsteher Stefan Michaelis und Steffen Eckhardt, Ingenieurbüro Wasser-Müller (von links) bei der Abnahme der Baumaßnahme in Emerlanden.

Leutkirch-Emerlanden - Die Eschachbrücke und Mühlbachbrücke in Emerlanden wurden neu gebaut. Gleichzeitig wurde die Straße Emerlander Weiher ausgebaut und verbreitert.

Sowohl die Eschachbrücke als auch die Mühlbachbrücke waren stark sanierungsbedürftig. Die außenliegenden Betonträger der Brücke waren so stark beschädigt, dass eine Sanierung nicht mehr möglich war. Die Korrosion des Tragwerks war bereits so fortgeschritten, dass die Standsicherheit des Bauwerks beeinträchtigt war. Die bisherige Brücke stammte aus dem Jahr 1953. Bereits bei der letzten Brückenhauptprüfung musste die Tonnagebeschränkung der Brücke auf drei Tonnen reduziert werden.

Aufgrunddessen wurde für beide Brücken ein Ersatzneubau mit einer hohen Belastungsklasse (SLW 60 – 60 Tonnen) geplant und umgesetzt. Die neuen Bauwerke sind breiter und mit Seitenstreifen für Fußgänger versehen. Künftig können die Brücken uneingeschränkt von Lkw und landwirtschaftlichem Verkehr genutzt werden.

Die Entwurfs- und Ausführungsplanung für die Gesamtmaßnahme sowie die Fachbauleitung wurde vom Ingenieurbüro Wasser-Müller aus Biberach durchgeführt. Die Bauarbeiten übernahm die Firma Hämmerle GmbH & Co. KG aus Oggelshausen. Die Kosten für das Gesamtprojekt belaufen sich auf gut 600.000 Euro. Für das Brückenbauwerk über der Eschach gab es vom Land Baden-Württemberg aus dem „Kommunalen Sanierungsfonds Brücken“ eine Förderung von 50 Prozent. (MK)

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