Xaver Merk bleibt Vorsitzender

Linke Allgäu mit neuem Vorstand

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Der neu gewählte Vorstand der Linken Allgäu (von links): Xaver Merk, Ramona Goldhofer, Michael Schlotter, Susanne Barth, Michaela Just, Andi Jansen, Peter Höflinger und Hanne Klug. Es fehlt Maximilian Uhl. 

Allgäu - Xaver Merk bleibt für weitere zwei Jahre Vorsitzender des Kreisverbandes Allgäu der Linken. Die Mitgliederentwicklung in den letzten beiden Jahren sowie die räumlich Ausdehnung des Kreisverbandsgebietes führte zu einer notwendigen Vergrößerung des Vorstandes.

Die seitherige Stellvertreterin Ramona Goldhofer wurde wiedergewählt. Mit Peter Höflinger kam ein weiterer Stellvertreter neu dazu. Beide kommen aus Kempten. Mit Michael Schlotter aus Fischen wurde der Schatzmeister wiedergewählt. Dazu wählte die Mitgliederversammlung als Beisitzerinnen Susanne Barth aus Türkheim, Michaela Just aus Trunkelsberg, Hanne Klug aus Bad Wörishofen und weitere Beisitzer Andi Jansen aus Lindau und Maximilian Uhl aus Erkheim. 

Schwerpunkt des Geschäftsberichtes waren die Wahlkämpfe und Ergebnisse der Bundestags-, Landtags- und Bezirkstagswahlen. Dass nach dem sehr guten Ergebnis der Bundestagswahl die Wahlen zum Landtag und Bezirkstag so ernüchternd ausgefallen sind, war der Wehrmutstropfen des Rückblicks. 

Stolz dagegen präsentierte der Vorsitzende Merk die positive Mitgliederentwicklung seit der Neugründung des Kreisverbandes vor zwei Jahren. Mehr als die Hälfte der aktuell 70 Mitglieder ist unter 40 Jahre alt. Diese Entwicklung halte weiter an und soll bis zu den Kommunalwahlen 2020 noch verstärkt werden. Damit war auch eines der Ziele des neuen Vorstandes benannt. Merk dazu: „Die Wahl zum europäischen Parlament im nächsten Jahr und ein flächendeckender Antritt zu den Kommunalwahlen sind unsere wichtigsten Zukunftsaufgaben.“ Eigene Kandidatenlisten für alle Kreistage und kreisfreien Städte im Allgäu seien das Mindestziel für die Wahl der Kommunalparlamente. 

Als Gast berichtete der wiedergewählte Bezirksrat Frederik Hintermayr über die Auswirkungen der Bezirkstagswahl und die Möglichkeiten als Einzelkämpfer in diesem Gremium. Er gab sich zuversichtlich, bei verschiedenen Themen die Unterstützung anderer Fraktionen zu erreichen. Mit Spannung sieht Hintermayr den inhaltlichen Themen des neu geschaffenen Umweltausschusses entgegen, zumal der Bezirk für Umweltpolitik im engeren Sinne keine eigene Entscheidungskompetenz habe. Merk blickt derweil positiv in die Zukunft: „Insbesondere die massive Verjüngung der Mitgliedschaft und die stark vergrößerte Anzahl an Frauen im Vorstand verstärken die große Erwartungshaltung für eine künftig aktivere Rolle der Linken im Allgäu.“ (MK)

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