Fischerhütte, Rollstuhlkarussell und Felslandschaft

Memmingen: Spatenstich zur Umgestaltung des Haienbach-Spielplatzes vollzogen

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Lucia Schnug, Baureferatsleiter Fabian Damm, Nicole Supka (Edith-Stein-Schule), Stadtrat Horst Holas, Oberbürgermeister Manfred Schilder, Bürgermeisterin Margareta Böckh, Jörg Edelmann (Geschäftsführer Gebr. Edelmann Landschaftsbau), Stadtplanungsleiter Uwe Weißfloch, Christoph Kaiser mit Tochter Eva und Marion Hoja, Vertreterin der Sozialen Stadt-Ost (von links).

Memmingen - Die Umgestaltung des Spielplatzes Haienbach im Memminger Osten mit Fischerhütte, Rollstuhlkarussell und Felslandschaft hat mit dem symbolischen Spatenstich begonnen. Die Voraussetzung zur Umgestaltung und Durchführung der Maßnahme wurde durch das Sanierungsgebiet „Soziale Stadt Memmingen-Ost“ geschaffen. Gefördert wird die Neugestaltung durch die Regierung von Schwaben.

„Wir starten heute ein nicht alltägliches Projekt“, erläuterte Oberbürgermeister Manfred Schilder die geplanten Umbaumaßnahmen. Neben dem Thema Wasser wird hier auch das Thema Inklusion hervorgehoben. Ziel der Erneuerung sei die Aufwertung der Anlage und der Spielgeräte sowie die thematische Gestaltung, um den individuellen Charakter der Anlage zu entwickeln, hob der Rathauschef hervor. Beteiligt an der Planung ist die Fachstelle für Inklusion und die Beauftragte des Stadtrates Verena Gotzes. Geplant ist, eine Fischerhütte, ein Rollstuhlkarussell sowie eine Felslandschaft zum Klettern zu erstellen. Die veranschlagten Kosten liegen bei rund 534.000 Euro. Die Fertigstellung soll bis Ende Juni 2020 erfolgen. 

Die Umgestaltung sieht eine Konzeptionierung für drei Altersgruppen vor: Spielangebote für Kinder bis sechs Jahre, ab sechs Jahre und für Jugendliche und Erwachsene. Im Spielbereich für Kinder bis sechs Jahre sind ein künstlicher Bachlauf, ein Sandspielbereich, Nestschaukel, Wippe sowie thematische Spielgeräte wie Fischerhütte und Fischerboot geplant. Das Angebote für Kinder ab sechs Jahre beinhaltet eine künstlich geformte Felslandschaft mit Kletter- und Balancierelementen, eine große Schaukel, ein Rollstuhlkarussell sowie eine Riesenrutsche. Im nördlichen Bereich stehen eine Bocciabahn und Tischtennisplatte für Jugendliche und Erwachsene zur Verfügung. Aufenthaltselemente werden durch ansprechende Ausstattungselemente, unterschiedliche Materialien, eine Beleuchtung entlang der Wegeverbindungen, Grünbereiche sowie die Integration der bestehenden Bepflanzung geschaffen. In zwei Bereichen wird das Bachufer zugänglich gestaltet. Durch entsprechende Bodenbeläge und Spielgeräte wird die Barrierefreiheit in diesen Bereichen gewährleistet. Mittels Materialwechsel soll im Sinne der Inklusion ein Wegeleitsystem für Sehbehinderte geschaffen werden. 

Ausführende Firmen sind das Memminger Landschaftsarchitekturbüro Schnug und die Baufirma Gebrüder Edelmann GmbH aus Isny im Allgäu. (jw)

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