"Digital und Regional"

Memmingen: Teilzeitstudiengang „Systems Engineering“ am Hochschulzentrum gestartet

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Die Gruppe der Studierenden zusammen mit Professor Dr. rer. pol. Wolfgang Hauke, dritter Bürgermeister Dr. Hans-Martin Steiger und Staatsminister a.D. Josef Miller (vordere Reihe 3., 4. und 5. von links) sowie MdL Klaus Holetschek (rechts). Vorne kniend: Professor Nik Klever und Standortmanagerin Rebecca Koch.

Memmingen - Der vierte Jahrgang des Teilzeit-Studiengangs „Systems Engineering“ ist an den Hochschulzentren Memmingen und Nördlingen gestartet. Insgesamt 44 Studierende haben ihr Studium in diesem Bachelorstudiengang begonnen. Das Verbundprojekt unter dem Motto „Digital und Regional“ geht damit in die vierte Runde.

Der Kemptner Hochschulpräsident Professor Dr. rer. pol. Wolfgang Hauke, Vizepräsident Professor Dr. Dirk Jacob und Studiengangleiter Professor Dr. Nik Klever von der Hochschule Augsburg begrüßten die insgesamt 44 Studierenden, die ihr Studium im Studiengang „Systems Engineering“ am Hochschulzentrum Memmingen aufgenommen haben. "Digital und Regional" heißt das Motto, unter dem der innovative, auf Industrie 4.0 ausgerichtete technische Studiengang an den Hochschulzentren Memmingen und Nördlingen angeboten wird.

„Das Semester ist sportlich, das heißt es ist viel zu tun“, so Professor Hauke zu den versammelten Studienanwärtern. Zusammen mit regionalen Partnerunternehmen können Fachkräfte an zwei Werktagen pro Woche studieren und an den übrigen drei Tagen arbeiten sie in ihren Unternehmen. Dadurch können Theorie und Praxis perfekt miteinander verbunden werden. „Das ist ein sehr anspruchsvolles Studium“, sagte dazu Memmingens dritter Bürgermeister Dr. Hans-Martin Steiger in seinem Grußwort. Und an die Hochschulverantwortlichen äußerte er den Wunsch: „Wir würden die Zusammenarbeit gerne noch weiter ausdehnen“.

Der Studiengang zielt auf zukünftige Herausforderungen ab, nämlich der Vernetzung technischer Systeme, insbesondere in den Bereichen Mechatronik und Informatik. Neben den bisherigen vier Vertiefungsmodulen aus Informatik und Elektrotechnik kommen nun zwei weitere Schwerpunkte aus der Wirtschaftswissenschaft hinzu, welche von der Hochschule Neu-Ulm angeboten werden. Somit haben die Studiereden die Möglichkeit, ihr Vertiefungsstudium nach ihren beruflichen Interessen auszurichten.

Der duale Studiengang „Systems Engineering“, der an der Hochschule Augsburg entwickelt wurde, ist bei Anstellung in einem Unternehmen auf viereinhalb Jahre ausgerichtet und schließt mit dem Titel Bachelor of Engineering. Das Grundstudium ist als breite Ingenieurausbildung in Mechatronik und Informatik angelegt. Anschließend erhalten die Studierenden die Möglichkeit, ihr Studium in den Themenfeldern Digitalisierung und Industrie 4.0 zu vertiefen. „Wir bieten nicht nur Berufstätigen Weiterqualifizierungsperspektiven, sondern auch Abiturienten, Meistern und Technikern ein besonders praxisorientiertes Verbundstudium in ihrer Heimat an“, erklärte Studiengangleiter Professor Dr. Nik Klever. „Ohne den unterstützenden Einsatz der Politik gäbe es allerdings dieses Hochschulzentrum heute nicht“, so der Professor.

Moderne Lehrmethoden sorgen dafür, dass die Studierenden ihr Studium und ihre Lerneinheiten individuell gestalten und ihre Zeit frei einteilen können. Die Vorlesungen werden mittels neuester Technik live, entweder nach Memmingen oder nach Nördlichen übertragen. In einer offenen Gruppe können die Studierenden nahezu rund um die Uhr Fragen stellen und erhalten anschauliche Erklärungen, informierte Standortmanagerin Rebecca Koch, bevor abschließend Dr. Ingenieur Andreas Gallasch mit der Bemerkung „es geht um ein Studium, das Neuentwicklungen abbildet“ die Software Factory GmbH als „Partner for Digital Transformation“ anhand von einzelnen Projekten vorstellte und Standortmanagerin Rebecca Koch mit einem Videofilm die erfolgreichen Hochschuljahre 2016 bis 2019 nochmals anschaulich Revue passieren ließ. (jw)

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