Keine Schäden an Kunstgütern

Memmingen: Wasserschaden im Hermansbau – Textilien aus dem Depot des Stadtmuseums durchfeuchtet

Kartons im Hermansbau im Memmingen.
+
Große Kartons mit dem Textilbestand des Heimatmuseums Freudenthal/Altvater wurden zur Durchlüftung geöffnet.

Memmingen – Eine geplatzte Rohrverbindung einer Wasserleitung hat am vergangenen Freitag (19.02.2021) zu einem Wasserschaden im historischen Hermansbau geführt. Auch das dort beheimatete Stadtmuseum ist betroffen.

Aus einer oberen Etage ist Wasser in darunterliegende Depoträume des Museums gedrungen. „Glücklicherweise ist kein Kunstgut unwiederbringlich beschädigt. In den Depoträumen waren historische Textilien gelagert, die wir im Antoniersaal zum Trocknen aufhängen konnten“, informiert Kulturamtsleiter Dr. Hans-Wolfgang Bayer. Die betroffenen Sammlungsgüter sind inzwischen ausgelagert und gesichert. Ausstellungsräume des Stadtmuseums sind durch den Wasserschaden nicht betroffen.

Der Hermansbau stammt aus dem Jahr 1766. „Im Gebäude haben wir Dielenböden und Fehlböden. Wasser kann da nahezu ungehindert nach unten fließen“, erläutert der Kulturamtsleiter. Untersuchungen zur Durchfeuchtung des Gebäudes werden noch stattfinden. Aktuell wurden Bautrockner aufgestellt, um durchfeuchtetes Gemäuer zu trocknen. (MK)

Besuchen Sie den Memminger KURIER auch auf Facebook!

Auch interessant

Meistgelesen

Memmingen: Demonstration gegen „Querdenker“ auf dem Westertorplatz
Memmingen: Demonstration gegen „Querdenker“ auf dem Westertorplatz
Memminger Brüder starten Hilfsaktion für heimische Geschäfte in Not
Memminger Brüder starten Hilfsaktion für heimische Geschäfte in Not
Ochsenhausen: Naturkindergarten Fürstenwald eröffnet
Ochsenhausen: Naturkindergarten Fürstenwald eröffnet
„Antifaschistisches Bündnis Memmingen“ demonstriert gegen AfD-Wahlbüro
„Antifaschistisches Bündnis Memmingen“ demonstriert gegen AfD-Wahlbüro

Kommentare