Stellungnahme der Bürgerinitiative „Zukunft Bf/4“

Memminger Bahnhofsareal: Harte Kritik an der Kritik

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Der Streit um das Memminger Bahnhofsareal geht weiter.

Memmingen – Eigentlich hat die Memminger Initiative „Zukunft Bf/4“ gerade Grund zur Freude, hat sie doch erst letzte Woche 2.756 Unterschriften an die Stadt übergeben. Für ihre Kritik an den Plänen für das Bahnhofsareal gab es für sie am Politischen Aschermittwoch jedoch nun von mehreren Seiten – darunter CSU und Freie Wähler – heftige Vorwürfe (der KURIER berichtete).

Zu diesen äußern sich nun Franziska Mamitzsch und Jakob Gutermann im Namen der Initiative in einer schriftlichen Stellungnahme. Dort heißt es:

„Am Politischen Aschermittwoch wurden unserer Initiative 'Fehlinformationen', 'falsche Behauptungen' und 'Fake News' nachgesagt. Dieser Vorwurf wurde in der letzten Zeit mehrfach geäußert. Er blieb jedoch immer allgemein und wurde bis auf ganz wenige Ausnahmen nicht mit konkreten Fakten belegt. Das empfinden wir als sehr schade, möchten wir doch gerade eine faktenbasierte Diskussion über das Bahnhofsareal anstoßen. Gerne würden wir erfahren, welche unserer Aussagen von Anderen als falsch angesehen werden und weshalb. Wir waren immer bemüht, sachlich über die Vorgänge rund um das Bahnhofsareal zu berichten und unsere Kritik ebenso sachbezogen vorzutragen.

Der Stil der am Politischen Aschermittwoch an unserer Initiative geübten Kritik ist nach unserer Wahrnehmung für eine gute Konflikt- und Problemlösung nicht hilfreich. Für die Zukunft wünschen wir uns einen lösungsorientierten Dialog und eine faire Auseinandersetzung über die Frage, was für unsere Stadt das Beste ist.

In den letzten Monaten haben wir intensiv Quellen zur bisherigen Entwicklung studiert. Unser Wissen speist sich aus den Stadtratsprotokollen seit dem Jahr 2012, den auf der Internetseite der Stadt Memmingen veröffentlichten Plänen und Dokumenten und den Informationen auf der letzten Bürgerversammlung.

Falsch informiert sehen wir uns eher durch die vom niederländischen Investor Ten Brinke vorgelegten Unterlagen: Es wurde eine ansprechende Visualisierung der Ansicht von der Bahnhofstraße erstellt. Doch sind in dieser weder die Ein- und Ausfahrt zur Tiefgarage noch die LKW-Zufahrt zur Versorgung des Supermarkts dargestellt. Die Visualisierung und die gleichzeitig vorgelegten Pläne widersprechen sich.“(MK)

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